In der neuesten Ausgabe von "Willkommen Österreich" erklärte Musical-Star Lukas Perman, dass er Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) bereits seit der Schulzeit kennt. In einem alten, eingespielten Clip erinnerte sich die Politikerin an die gemeinsame Jugendzeit und meinte: "Er war der umschwärmteste Junge in der Schule." Perman klärte dazu jetzt im Zuge seines Besuchs in der Comedy-Show auf: "Wir waren glaube ich 10, als wir uns kennengelernt haben."
Das lockere Gespräch geriet allerdings in eine Schieflage, als Christoph Grissemann einen wenig schmeichelhaften Vergleich zog. Über Edtstadler sagte er: "Sie sieht aus wie Marilyn Manson, das gefällt mir am besten an ihr." Zwar versuchte er den Spruch noch mit den Worten "Ich meine das im positiven Sinne" abzumildern, doch das wirkte kaum überzeugend.
Damit nicht genug: Der Moderator legte nach und erklärte, Edtstadler habe "diesen Seitenscheitel und dieses bleiche Gesicht, was mir Angst macht, aber ich auch irgendwie erotisch finde". Die Sendungsgäste wirkten sichtlich verlegen und auch sein Kollege Dirk Stermann zeigte sich irritiert, während er den Kopf schüttelte.
Der Kommentar weckt Erinnerungen an frühere Kontroversen zum gleichen Thema. Schon 2020 sorgte derselbe Vergleich für hitzige Debatten, nachdem Kabarettist Dieter Chmelar die Politikerin als "getrennten Zwilling" des Schock-Rockers bezeichnet hatte.
Damals reagierte die Politik empört. Susanne Raab (ÖVP) sprach von einem "geschmacklosen und völlig unangebrachten" Angriff und verurteilte ihn scharf als "Hass im Netz". Chmelar löschte den Tweet schließlich und entschuldigte sich mit den Worten, er bedauere zutiefst, "die Gefühle der dargestellten Personen offenbar verletzt zu haben."