Der Alpenraum liegt unter dem Einfluss eines Hochdruckgebiets, das schwül-heiße Luft ins Land liefert. Es stellt sich äußerst heißes Hochsommerwetter ein. Diese ausgeprägte Hitzewelle dauert bis weit in die nächste Woche hinein an – vielleicht noch deutlich länger.
"Der Trend bis in den Juli hinein sieht für Wien gar nicht gut aus bezüglich Hitze und Dürre!", schreibt Clemens Grohs von Kachelmannwetter mit Blick auf die Wettermodelle: "Man kann nur hoffen, dass es nasser & kälter wird als vom ECMWF berechnet wird! Sonst drohen uns immer weit über 30 Grad!"
In der energiereichen Luftmasse steigt laut Prognose von www.ubimet.at allerdings auch die Neigung zu teils kräftigen Hitzegewittern deutlich an. Am Samstag sind verbreitet und am Sonntag primär in der Osthälfte teils kräftige Gewitter zu erwarten. Lokal besteht dabei Unwettergefahr, besonders durch große Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel.
Der Samstag beginnt zumeist freundlich oder sonnig, nur entlang der zentralen Nordalpen halten sich ein paar Wolken und ganz vereinzelt geht ein Schauer nieder. Im Tagesverlauf bilden sich ausgehend von Berg- und Hügelland Quellwolken und nachfolgend gehen besonders dort teils kräftige Schauer und Gewitter nieder. Diese sind lokal unwetterträchtig mit ergiebigem Starkregen.
Abseits von Gewitterböen weht der Wind nur häufig nur schwach, im östlichen Flachland mäßig aus südlichen Richtungen. Die Temperaturen liegen bei hochsommerlich-heißen 30 bis 37 Grad.
Am Sonntag ziehen im Nordosten von der Früh weg vereinzelt Schauer durch. Ab dem Vormittag entwickeln sich im östlichen Berg- und Hügelland Gewitter, welche sich im Tagesverlauf in den Süden und stellenweise auch bis ins Flachland ausbreiten.
Ganz im Westen gehen nur einzelne Hitzegewitter nieder und der Sonnenschein dominiert, zumindest zeitweise lässt sich aber überall die Sonne blicken. Passend zum astronomischen Sommeranfang gibt es heiße und sehr schwüle 28 bis 35 Grad.
Der Montag startet meist trocken und gebietsweise sonnig, Restwolken lockern in der Früh rasch auf. Ab Mittag bilden sich im Berg- und Hügelland wieder ein paar Schauer und Gewitter, die sich am Nachmittag ins Flachland ausbreiten können. Am geringsten ist die Gewittergefahr im Osten und äußersten Westen. Von lokalen Gewitterböen abgesehen weht mäßiger Wind.