Kein Ende in Sicht

"Längste der Messgeschichte" – Hitze-Liste schockt alle

Der Freitag wird der bisher heißeste Tag des Jahres. Die damit eingeläutete Juni-Hitzewelle könnte die längste der Messgeschichte werden.
Wetter Heute
19.06.2026, 09:17
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der Freitag wird in Österreich der bisher heißeste Tag des Jahres. Um 4.53 Uhr war Sonnenaufgang, seitdem brennt die Sonne gnadenlos runter. Im Tagesverlauf werden die Temperaturen in Wien auf bis zu 36 Grad ansteigen.

Es ist der Beginn einer "bemerkenswerten Hitzewelle", wie ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber schreibt. "In manchen Teilen Österreichs könnte es die längste Juni-Hitzewelle der Messgeschichte werden. Besonders eindrücklich zeigt das eine Liste der Höchsttemperaturen der nächsten 13 Tage. In den Reaktionen des Postings macht sich Fassungslosigkeit breit.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kein Hitze-Ende in Sicht

Bis in den Juli hinein dürften wir demnach keine Verschnaufpause bekommen: 35, 36, 34, 34, 33, 35, 33, 32, 34, 34, 35, 36. Mittlerweile wurden diese Werte auf der ORF-Wetterseite noch ein Stück nach oben korrigiert. Für Freitag bis Dienstag werden in Wien Höchstwerte von 36, 37, 35, 34 und 36 Grad genannt.

In "Guten Morgen Österreich" rät Umweltmediziner Hans-Peter Hutter deshalb: Bei der Grillfeier am Wochenende kein fettes Fleisch essen; keinen Alkohol und dafür viel Wasser trinken. Und ganz allgemein: "Alles a bissl ruhiger angehen."

Auch schwere Gewitter erwartet

Schon am Freitag bilden sich im Tagesverlauf über dem Berg- und Hügelland einige Quellwolken und am Nachmittag Schauer und Gewitter. Besonders in Vorarlberg und Tirol können diese kräftig ausfallen. Dabei besteht besonders die Gefahr von lokal großen Regenmengen in kurzer Zeit.

Der Samstag verläuft zunächst häufig sonnig, nur in den westlichen Nordalpen hält sich zu Beginn Restbewölkung und auch einzelne Schauer oder Gewitter können schon dabei sein. Im Tagesverlauf bilden sich dann generell einige Quellwolken und ab Mittag ausgehend vom Berg- und Hügelland einige, teils kräftige Hitzegewitter. Dabei besteht lokal Unwettergefahr durch große Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel, auch Sturmböen können dabei sein.

Am Sonntag bilden sich nach einem meist noch trockenen und sonnigen Start im östlichen Berg- und Hügelland rasch Schauer und Gewitter, die sich im Tagesverlauf stellenweise auch ins südliche und östliche Flachland ausbreiten. Lokal sind kräftige Gewitter mit großen Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel zu erwarten. Ganz im Westen gehen hingegen nur einzelne Hitzegewitter nieder.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.06.2026, 09:17
Jetzt E-Paper lesen