"KaDeWe Wien" soll neuen Namen bekommen

Der geplante "Wiener KaDeWe" soll voraussichtlich Ende 2021 einen eigenen Namen mit Österreich-Bezug bekommen. "Es gibt Ideen."

Die Bauarbeiten haben bereits vor einigen Tagen begonnen: Auf der Wiener Mahü kommt anstelle des Leiner Flagship Stores nun ein riesiges Warenhaus, ganz nach Vorbild des Berliner KaDeWe. (Mehr dazu hier >>)

Das geplante Kaufhaus des Immobilien- und Handelskonzerns Signa von Rene Benko und der thailändischen Central Group soll dann auch Ende des Jahres einen eigenen Namen bekommen. Im Gespräch mit der APA sagte der Chef der KaDeWe-Group André Maeder: 

"Der Name des Warenhauses wird nicht KaDeWe Wien sein, sondern soll einen österreichischen Bezug haben. Es gibt Ideen."

Eröffnung 2024

Bis dort geshoppt werden kann, dauert es allerdings noch ein bisschen. Geplant ist eine Eröffnung des Warenhauses mit 20.000 Quadratmetern Fläche und acht Etagen nämlich im Herbst 2024. Die Bauarbeiten haben Mitte Mai begonnen. Das Gebäudedesign stammt dabei vom niederländischen Architekturbüro OMA rund um den Stararchitekten Rem Koolhaas. Um die innere Ausgestaltung auf den Etagen werden sich unterschiedliche Innenarchitekten kümmern.

Wie der KaDeWe-Chef außerdem erläuterte, will er kein Luxus-Kaufhaus in Wien errichten. Im Gegenteil, er will ein breiteres Publikum ansprechen. "Die Zielgruppe ist theoretisch jedermann. Das Warenhaus in Wien wird stark lokal ausgerichtet. Ein wirklich demokratisches Haus für die Wienerinnen und Wiener, das auch ein Anlaufpunkt für Touristen wird", so Maeder laut APA.

Die Kundenstruktur in Wien werde ähnlich wie beim Berliner KaDeWe sein, heißt es weiter. Dort waren in Vor-Corona-Zeiten rund 55 Prozent der Kunden Berliner, 20 Prozent kamen aus anderen Gegenden in Deutschland und 25 Prozent waren Touristen.

Kein Shopping-Center

Abgrenzen will sich der KaDeWe-Chef indes von Shopping-Centern. "Es wird ein Warenhaus im traditionellen Sinn, das Gegenteil von einem Einkaufszentrum. Es wird ein lokales Haus mit internationalem Flair und Erlebnisfaktor." Rund die Hälfte der Geschäftsfläche im Kaufhaus soll an lokale oder internationale Partner vermietet werden. Die Partnersuche für Geschäfte und Gastronomie wird im Herbst starten und die Partnerschaften sollen bis Ende 2022 fixiert sein.

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