Absurde Aussendung

"Sind zu laut" - Ried verbietet Trommeln in Finalserie

Der Trommel-Wirbel im Volleyball-Bundesliga-Finale sorgt für Aufregung. Ried verbietet Fan-Instrumente, Hartberg kontert.
Sport Heute
17.04.2026, 17:54
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Der Final-Kracher im Raiffeisen Volleydome hatte alles, was ein Spitzenspiel braucht. Spannung, Emotionen und am Ende auch zahlreiche Diskussionen.

Beim 3:0-Auswärtssieg des TSV Hartberg im zweiten Spiel der Best-of-seven-Serie der Volleyball-Bundesliga sorgten vor allem die mitgereisten Gästefans für Aufsehen. Mit Trommeln heizten sie ihrem Team ordentlich ein und schufen eine lautstarke Final-Atmosphäre. Beim UVC Ried kam das allerdings gar nicht gut an. Die Lautstärke sei zeitweise so extrem gewesen, dass man das eigene Wort kaum mehr verstanden habe. Der Klub entschuldigte sich danach bei den Besuchern und zeigte sich enttäuscht vom Verhalten der Hartberger Fans.

Trommel-Wirbel in Ried

Die Konsequenz folgte prompt. Künftig werden im Volleydome sämtliche lärmerzeugenden Geräte verboten, und zwar für alle Fangruppen. Eine Reaktion, die durchaus für Verwunderung sorgt.

Denn aus Hartberg kommt eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Leidenschaft, Emotionen und lautstarke Unterstützung seien Teil eines Finalspiels. Genau mit dieser Energie habe man das Team gepusht, nicht um zu stören. Natürlich solle sich jeder in der Halle wohlfühlen. Dennoch wirkt es etwas schräg, dass ausgerechnet bei einem Finalspiel mit entsprechender Atmosphäre plötzlich ein generelles Trommel-Verbot ausgesprochen wird.

Sportlich hatten die Steirer jedenfalls allen Grund zu feiern. Vier Tage nach der knappen Auftaktpleite setzten sie sich auswärts klar mit 25:19, 25:19 und 25:19 durch und glichen in der Serie auf 1:1 aus. Der Fokus richtet sich bereits nach vorne. Für das nächste Auswärtsspiel am 26. April ruft Hartberg seine Fans dazu auf, wieder zahlreich zu erscheinen und das Team lautstark, aber fair zu unterstützen. Spiel drei der Final-Serie findet jedoch zunächst am Dienstag (20.15 Uhr) in Hartberg statt.

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