SJ-Rebellin Julia Herr kommt doch in Nationalrat

SJ-Vorsitzende Julia Herr am Samstag, 13. Juli 2019, anl. des SPÖ-Bundesparteirats in Wien.
SJ-Vorsitzende Julia Herr am Samstag, 13. Juli 2019, anl. des SPÖ-Bundesparteirats in Wien.Bild: picturedesk.com
Die SPÖ möchte die Partei völlig neu aufstellen: Für frischen Wind im Nationalrat könnte nun Julia Herr sorgen. Die SJ-Chefin schafft den Einzug ins Parlament.
Seit Donnerstagabend ist das Endergebnis der Nationalratswahl 2019 fix. Die letzten Briefwahlstimmen sind ausgezählt. Mandatsverschiebungen zwischen den Parteien gibt es zwar nicht, wohl dafür aber innerhalb der Sozialdemokraten.

Wie der ORF berichtet, hat die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ) Julia Herr nun doch ein Ticket in den Nationalrat erhalten. Die SP Wien hatte zwar im letzten Moment ein Mandat eingebüßt hat, doch ist dieses nicht völlig verloren und wird nun durch die Bundesliste befüllt. Über diese darf Herr nachrücken.

Im Gegensatz heißt das, allerdings dass die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Barbara Treiber, nicht in den Nationalrat aufsteigen kann und im Wiener Gemeinderat bleiben muss.

Philippa Strache könnte ins Parlament

Wie es auf anderen Ende des politischen Spektrum, bei der FPÖ, mit Philippa Straches Mandat aussieht, ist immer noch unklar. Rein rechnerisch hat die Frau des gefallenen FPÖ-Chefs die Möglichkeit in den Nationalrat einzuziehen – sofern Harald Stefan nicht über sein Bundes-, sondern sein Regionalmandat ins Parlament geht. Ob Strache ihr Mandat auch annehmen wird beziehungsweise ob die Partei ihr das erlaubt, soll am Montag entschieden werden.

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