Ein ehemaliger Pfleger ist am Montag am Salzburger Landesgericht wegen Übergriffen auf eine minderjährige Patientin verurteilt worden. Der 40-Jährige hatte sich während ihres Klinikaufenthalts unangemessen verhalten und seine Position ausgenutzt.
Wie die "Krone" berichtet, war die 14-Jährige rund um den Jahreswechsel nach einer Überdosis in einer Salzburger Klinik behandelt worden. Laut Anklage nutzte der diplomierte Pfleger die Situation aus und begrapschte die Jugendliche mehrfach im Intimbereich.
Auch nach der Entlassung suchte der Mann weiterhin Kontakt. Über soziale Medien schrieb er der Jugendlichen Nachrichten und forderte sie zu intimen Aufnahmen auf, was sie ablehnte. In weiterer Folge verschickte er selbst entsprechendes Material.
Vor Gericht zeigte sich der mittlerweile arbeitslose 40-Jährige geständig. Er räumte die Vorwürfe ein und entschuldigte sich.
Das Gericht verurteilte ihn zu zehn Monaten bedingter Haft sowie zu einer unbedingten Geldstrafe von 1.200 Euro. Zudem muss er dem Opfer 700 Euro an Teil-Schmerzengeld zahlen. Das Urteil ist bisher noch nicht rechtskräftig.