Monsen war neben Österreichs Abfahrts-Ass Nina Ortlieb, die unverletzt blieb, und der ebenso schwer gestürzten Star-Abfahrerin Lindsey Vonn die dritte Läuferin, die in der Chaos-Abfahrt von Crans-Montana am Freitag abgeflogen war. Nach Vonns Sturz und nur sechs gestarteten Läuferinnen entschied sich FIS-Rennleiter Peter Gerdol, die Abfahrt abzubrechen.
Die Norwegerin Monsen war bei der Abfahrt besonders schwer gecrasht. Die 26-Jährige hatte das letzte Tor nicht erwischt, war dann geradeaus auf das Netz zugefahren. Ihr Versuch, noch die Kurve zu bekommen, misslang. Monsen rauschte mit hohem Tempo in den Fangzaun, wurde zurück auf die Piste geschleudert und rutschte den Zielhang hinunter. Dabei verlor die Norwegerin ihren Helm und die Skibrille, hatte ein blutverschmiertes Gesicht und musste behandelt werden.
Mittlerweile meldete sich die 26-Jährige via Instagram zu Wort. "Ich habe die Netze ausgetestet. Das würde ich nicht empfehlen", schrieb Monsen, enthüllte dann, dass sie eine Gehirnerschütterung erlitten habe, sich nun erholen müsse.
Weitere Untersuchungen sollen noch folgen. "Ich werde bald nach Hause reisen, wo ich noch mehrere Tests an meinem rechten Knie absolvieren werde, um auszuloten, wann ich zurückkehren kann", schrieb die Norwegerin.