Am Donnerstag, 9. April, kam es für das Ski-Talent in St. Moritz zu einem folgenschweren Moment: Nach einem Sturz in der Abfahrt musste Zurbrügg das Rennen vorzeitig beenden. Nun gab Swiss Ski bekannt, wie schwer die Verletzungen tatsächlich sind.
Untersuchungen in der Klinik Hirslanden in Zürich brachten die bittere Diagnose: Ein Riss des vorderen Kreuzbandes und weitere Begleitverletzungen im linken Knie. In den nächsten Tagen steht für Zurbrügg eine Operation an.
Der Spezialist für Riesenslalom krachte beim Sturz ins Netz. Besonders bitter: Der nächste Fahrer, Kevin Fritschi, fuhr an der Unfallstelle vorbei, während Zurbrügg noch im Netz lag. Nachdem er befreit wurde, schaffte es der 23-Jährige zwar noch auf einem Ski ins Ziel, doch die Untersuchungen im Spital zeigen nun das ganze Ausmaß der Verletzung.
Zurbrügg, der aus dem Berner Oberland stammt, blickt auf eine äußerst erfolgreiche Europacup-Saison zurück. Als Sieger der Riesenslalom-Gesamtwertung hat er sich einen Fixplatz für die Weltcup-Riesenslaloms der kommenden Saison gesichert. Jetzt muss er jedoch eine längere Pause einlegen.