Val d'Isère, ein Weltcup-Ort, der eigentlich für sportliche Höchstleistungen bekannt ist, wird zum Schauplatz einer unfassbaren Tragödie. Margot Simond, erst 18 Jahre alt, galt als eines der größten Talente des französischen Ski-Nachwuchses. Beim Training zum Red Bull Alpine Park – organisiert von Slalom-Olympiasieger Clément Noël – kam es am Donnerstag zu einem folgenschweren Unfall.
Was genau geschah, ist bislang unklar. Doch die traurige Gewissheit steht fest: Die junge Athletin hat den Sturz nicht überlebt.
Wie die Skistation Val d'Isère mitteilte, war sofort ein Notarzt zur Stelle. Doch trotz aller Bemühungen konnte Simond nicht mehr gerettet werden. "Mit großer Trauer haben wir vom Tod der talentierten jungen Sportlerin erfahren", heißt es in der offiziellen Stellungnahme.
Erst im März hatte sich Margot zur nationalen Slalom-Meisterin gekrönt – ein Meilenstein in einer noch jungen Karriere, die nun ein abruptes Ende fand, bevor sie richtig beginnen konnte. Der Weltcup blieb ihr verwehrt.
Die für das Wochenende geplanten Rennen in Val d'Isère wurden aus Respekt vor der Verstorbenen abgesagt. Frankreichs Skisport trauert.
Erst im Herbst hatte ein ähnlicher Vorfall Italien erschüttert: Die Skirennläuferin Matilde Lorenzi war am Schnalstaler Gletscher so schwer gestürzt, dass sie noch am selben Tag ihren Verletzungen erlegen war. Auch sie war jung, auch sie war voller Hoffnung – und mit Skicrosser Federico Tomasoni liiert, der jüngst ihre berührenden, letzten Worte an ihn veröffentlicht hat.