Ski-Krise! Aber: "Wir gewinnen Nationen-Cup"

30 Mal in Folge kürte sich Österreich zur besten Ski-Nation der Welt. Aber jetzt liegen die ÖSV-Stars im Nationencup hinter der Schweiz – doch Boss Schröcksnadel bleibt cool.
Auch wenn Marco Schwarz mit Platz drei im Adelboden-Slalom für einen Lichtblick sorgte – im Nationencup des Ski-Weltcups bauten die führenden Schweizer ihren Vorsprung auf Österreich am Wochenende von 13 auf 88 Punkte aus. Nach 30 Triumphen in Folge würden die ÖSV-Stars Stand jetzt den Nationencup nicht gewinnen.

"Es ist spannend, was es noch nie war, seit Präsident bin", versucht Peter Schröcksnadel, der seit 30 Jahren den Ski-Verband leitet, das Positive zu sehen. "Wir wussten, dass wir vergangenes Jahr bei den Herren ohne Marcel nicht mehr gewonnen hätten", erklärt der 70-Jährige, der jeden Tag im ORF-Teletext die Weltcup-Stände unter die Lupe nimmt. "Marcel fehlt natürlich. Er war das Schutzschild gegen alle. Dahinter konntest du tun, was du willst. Wenn du rausgeflogen bist, war es kein Problem."



CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Schröcksnadel will von einer Krise nichts wissen, gibt sich betont gelassen. "Nachdem der Nationencup 30 Jahre lang keinen Wert gehabt hat, sieht man jetzt, wie schwierig es ist. Die Schweizer zahlen viel Geld, um ihn zu gewinnen." Und außerdem glaubt "Schröcksi" zu wissen: "Am Ende werden wir den Nationencup eh wieder gewinnen."



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