"Macht keinen Sinn"

Ski-Superstar muss Trainingslager abbrechen

Rückschlag für Sofia Goggia: Der Ski-Star reist vorzeitig aus Argentinien ab. Anhaltende Erschöpfung macht der Italienerin zu schaffen.
Sport Heute
16.09.2026, 20:48
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Sorge um Sofia Goggia! Die italienische Speed-Queen muss ihre Vorbereitung auf die neue Weltcup-Saison unterbrechen. Die 33-Jährige hat ihr Trainingslager in Südamerika vorzeitig beendet und ist auf dem Weg zurück nach Italien.

Goggia war am 23. August nach Ushuaia in Argentinien gereist. Dort bereitete sie sich gemeinsam mit ihren italienischen Teamkollegen auf den kommenden Ski-Winter vor. Zuletzt stand für die mehrfache Weltcupsiegerin vor allem Riesentorlauf-Training auf dem Programm.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Doch nun kam der überraschende Abbruch. Goggia klagte über Unwohlsein und trat nach Rücksprache mit der medizinischen Abteilung des italienischen Skiverbandes die Heimreise an. In Italien soll sie in den kommenden Tagen genau untersucht werden.

Was hinter den Beschwerden steckt, ist derzeit noch unklar.

Italiens Frauen-Teamchef Gianluca Rulfi spricht von Erschöpfungsproblemen. "Sie hatte Erschöpfungsprobleme, aber es ist nichts Traumatisches", erklärte er gegenüber der "Gazzetta dello Sport".

Goggia habe sich schlicht nicht fit genug gefühlt, um das Training fortzusetzen. "Es machte keinen Sinn, dortzubleiben und womöglich eine Verletzung zu riskieren", so Rulfi.

Besonders auffällig: Noch wenige Tage zuvor soll die Italienerin im Training starke Leistungen gezeigt haben. Dann setzte plötzlich die Erschöpfung ein. Auch mehrere Tage Pause brachten offenbar nicht die erhoffte Besserung.

Speed-Training fällt aus

Eigentlich hätte Goggia in der kommenden Woche von Argentinien nach La Parva in Chile weiterreisen sollen. Dort wäre verstärkt Speed-Training auf dem Programm gestanden. Daraus wird vorerst nichts.

Für die Italienerin ist der Abbruch ein empfindlicher Rückschlag in der Saisonvorbereitung. Ob dadurch auch ihr geplanter Start beim Weltcup-Auftakt am 24. Oktober in Sölden wackelt, ist derzeit offen.

red,16.09.2026, 20:48