Skurrile Wendung! Corona-Sünder war flüchtiger Häftling

Die Justizanstalt Stein/Krems
Die Justizanstalt Stein/KremsErnst Weingartner / picturedesk.com
Die Polizei lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit einem Corona-Sünder. Es handelte sich um einen entflohenen Häftling mit Fake-Identität.

"Heute" berichtete von der wilden Verfolgungsjagd, die sich ein Mann am Freitag mit der Grazer Polizei lieferte. Zuvor wurde der angeblich 25-Jährige bei einer Tankstelle gesehen, wo er entgegen der aktuell gültigen Corona-Ausgangsregelung einen Spielautomaten bediente.

Als die Beamten die Identität des Mannes feststellen wollten, ergriff dieser die Flucht. Die Polizisten verfolgten den Corona-Sünder zu Fuß und konnten sich schließlich auf ihn stürzen. Wegen heftigster Gegenwehr konnte der Mann erst mit Unterstützung weiterer Streifen fixiert werden.

Entflohener Häftling

Im Polizeianhaltezentrum stellte sich daraufhin heraus, dass es sich beim Verdächtigen gar nicht um jenen 25-jährigen Afghanen handelte, als der er sich auswies. Der 27-jährige Armenier hatte falsche Angaben gemacht.

Der Grund: Eigentlich sollte er aktuell in der Justizanstalt Krems sitzen. Nach einem Haftausgang Ende 2018 war er nicht mehr zurückgekehrt, seitdem lebte er untergetaucht mit offener Fahndung.

Die ganze zeit über lebte er unter falscher Identität, wie der Mann gestand. Nun wird er wieder zurück in die Justizanstalt Krems überstellt.

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