Slalom-Chefcoach Pfeifer: "Jetzt Medaille im Team!"

Michael Matt jubelt über Bronze im Slalom, doch das ÖSV-Team hat noch nicht genug. Jetzt soll im Teambewerb wieder Edelmetall her.

Michael Matt ist nach Marcel Hirscher und Matthias Mayer der dritte ÖSV-Athlet, der eine Olympia-Medaille in Pyeongchang holen konnte. Damit setzte er eine "Bruder-Tradition" fort: Mario holte 2014 in Sotschi Gold im Slalom, Andreas 2010 in Vancouver Silber im Skicross. ÖSV-Slalom-Coach Marko Pfeifer wertet Michaels Medaille auf: "Dieses Bronze glänzt wie Gold." Für Matt und Co. ist Olympia – im Gegensatz zu Hirscher – noch nicht vorbei. Am Samstag steht der Teambewerb auf dem Programm. Da soll wieder Edelmetall her.

Mentaler Erfolg

"Ich weiß, zuletzt ist es in dem Bewerb nicht so gut gelaufen", meint Slalom-Coach Marko Pfeifer. "Aber jetzt werden wir alles daran setzen, von dort eine Medaille nach Hause nehmen zu können." Schlüssel zum Erfolg soll auch die mentale Komponente sein. "Es war nicht leicht nach dem Aufall von Marcel", glaubt Pfeifer. "Das war wichtig für die Psyche."

Bangen und Hoffen

Psychisch beansprucht wurde auch der Trainer im zweiten Durchgang. "Ich konnte selbst nicht hinschauen", erzählt er von Matts Medaillenfahrt. "Die Bedingungen waren extrem schwer. Ich bin nur am Zaun gestanden, habe die Augen zugemacht und gebetet. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat. Wir haben zwar darauf gehofft, erwartet haben wir das aber nicht."

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