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So besinnlich feiert die "Heute"-Community Weihnachten

Familie, Essen, Bescherung! Bei der "Heute"-Umfrage erklären die Leute, warum sie sich von Omikron das frohe Fest nicht vermiesen lassen.
Paul Resetarits
24.12.2021, 14:38

Die Bundesregierung hat die Maßnahmen über die Feiertage gelockert und den Lockdown für Ungeimpfte am Xmas-Wochenende von 24. bis 26. Dezember ausgesetzt. Treffen von bis zu zehn Personen ohne 2G-Nachweis sind im privaten Bereich erlaubt.

So gern man der ansteckenden Omikron-Variante einfach die Tür vor der Nase zuschlagen würde, sind sich die Wiener der heimtückischen Gefahr der Corona-Mutante bewusst. Bei der Straßenbefragung berichten die Menschen in der Innenstadt, welche Familientraditionen bei ihnen an Heiligabend anstehen und wie sie sich vor dem Coronavirus schützen (Video unten).

Die herzerwärmenden Geschichten der Befragten bringen dich garantiert in Weihnachtsstimmung:

ORF-Star feiert "Weihnachten wie damals"

Auf der Kärntner Straße meldete sich zufällig ein bekanntes Gesicht zu Wort. "Ich werde ganz gemütlich mit der Familie zu Hause sitzen. Wir werden einen Christbaum anzünden, wie es früher einmal war. Wir werden Weihnachtslieder singen und Brötchen essen", verkündet Top-Journalist Klaus Edlinger voller Vorfreude.

Der ehemalige ZiB-Moderator hat keine Bedenken wegen der Omikron-Welle: "Ich bin dreimal geimpft, lebe in der Südsteiermark, also nicht in den großen Agglomerationen und gehe jeden Tag sehr viel." Die Weihnachtszeit lässt er anschließend gemütlich ausklingen. "Dann werde ich ihn Ruhe lesen, lesen, lesen."

Großer Bruder erledigt Christkind-Job

Dominik aus Wien verdient sich die Auszeichnung "Bruder des Jahres". Der 23-Jährige sorgt für einen wahren Weihnachtszauber. "Ich freue mich schon darauf. Die Geschenke werden ausgepackt. Ich habe schon viele Geschenke für meine kleine Geschwister besorgt, die sich freuen werden. Ich hoffe, dass sie das nicht sehen, weil die glauben noch an das Christkind", rutscht ihm die goldige Aktion raus.

1.000 Kilometer Bahnfahren für die Familie

Die mehrfache Urgroßmutter Herlinde aus Salzburg fährt am Wochenende gleich zweimal mit der Bahn zur Familie nach Wien und wieder zurück. "Ich fahre am Heiligen Abend nach Salzburg retour. Dann gehe ich zwischendurch im Mirabellgarten spazieren und dann fahre ich nochmal mit dem Zug hin und retour."

Ihren Nachkommen zuliebe nimmt sie 1.000 Kilometer auf Schiene in Kauf. "Die Familie von meinem Sohn bekommt Besuch und ich will da niemanden schaden. Die haben alle Angst und lassen sich testen", klärt sie auf. Nach den Strapazen freut sich die 84-Jährige über eine besondere Tradition. "Wenn ich komme und meine Schwiegertochter mir dann ein Schlückchen Bier zu meiner Schinkenrolle hinunterbringt, dann bin ich zufrieden."

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