Im Sommer ist Zucchini-Saison und das beliebte Gemüse landet reihenweise in den Einkaufskörben. Doch bei der Lagerung machen viele einen entscheidenden Fehler: Sie stellen die Zucchini einfach in den Kühlschrank.
Das Problem dabei: Unter acht Grad Celsius leiden Zucchini. Sie werden schneller matschig, bekommen braune Flecken und verlieren ihr Aroma. Denn das Kürbisgewächs stammt ursprünglich aus wärmeren Gefilden und verträgt Kälte schlecht.
Der ideale Lagerort ist laut 24garten.de ein dunkler, luftiger Platz bei 12 bis 15 Grad – etwa ein Keller oder eine Speisekammer. Eine Ausnahme bildet nur ein Mehrzonenkühlschrank mit Kellerfach, bei dem die Temperatur nicht unter acht Grad sinkt.
Wichtig ist auch, Zucchini nicht in der Nähe von Äpfeln, Birnen oder Tomaten aufzubewahren. Diese Früchte geben das Gas Ethylen ab, das den Reifeprozess beschleunigt und die Zucchini schneller verderben lässt.
Wer Zucchini noch länger aufbewahren möchte, kann sie auch haltbar machen: In Stücke oder Scheiben geschnitten lässt sich das Gemüse roh oder blanchiert bis zu sechs Monate einfrieren. Auch Einlegen oder Dörren sind bewährte Methoden.
Ein Tipp für alle mit einer reichen Ernte: Kleine und mittlere Zucchini schmecken übrigens am besten. Je größer sie werden, desto mehr Wasser lagern sie ein – und der Geschmack leidet darunter.