Sport

So dreist führte Bolt alle Fußball-Fans hinters Licht

Usain Bolt unterschreibt einen Vertrag als Profikicker! Der groß angekündigte Einstieg des Super-Sprinters entpuppt sich aber als reiner PR-Gag.
Heute Redaktion
13.09.2021, 21:26

Gespannt wartete die Fußballwelt am Dienstagmorgen auf die Vollzugsmeldung. Und wurde dann bitter enttäuscht. Die Ankündigung, dass Usain Bolt seinen ersten Vertrag als Profi-Fußballer unterschreiben wird, war nur eine dreiste PR-Masche. Der Jamaikaner hat für keinen Verein unterzeichnet und wird schon gar nicht Fußball-Profi. Er wird im Juni lediglich an einem Charity-Spiel im Old Trafford teilnehmen.

Bolt warnt Williams, Captain des gegnerischen Teams, vor.

Dabei sah es in den letzten Tagen tatsächlich nach Realität aus: Usain Bolt wird Profi-Fußballer. Nicht wie er sich stets erträumt hat bei Manchester United und auch nicht bei Borussia Dortmund, dem zweiten Verein, der immer wieder durch die Medien geisterte. Nein, Mamelodi Sundowns FC sollte es sein. Ein südafrikanischer Verein, immerhin Tabellenführer der nationalen Liga.

Bolt war in den letzten Tagen beim Club aus Pretoria zu Gast, um Probetrainings zu absolvieren, so zumindest machte es den Anschein. Auf Twitter kündigten am Montag dann auch beide Parteien, Bolt und die Sundowns, etwas wichtiges an. Als wären das nicht schon genug Gemeinsamkeiten, retweeteten die beiden gegenseitig ihre Tweets.

Der Fußball wird nicht mehr derselbe sein – die etwas großspurige Ankündigung der Sundowns

Ich habe für ein Fußballteam unterschrieben – Bolt verspricht ebenfalls Großes

Es darf die Frage gestellt werden, wem diese Aktion etwas bringt. Den Mamelodi Sundowns weltweite Aufmerksamkeit, zumindest für einen Tag. So wurde die schon erwähnte Ankündigung von anderen Usern 2850-mal mit einem Like versehen und 1865-mal retweetet. Zum Vergleich: Die letzten fünf Posts der Sundowns wurden im Schnitt 130-mal wiedergegeben.

Und was hat Bolt davon? Nun, die Sundowns werden wie der jamaikanische Nationalheld von Puma gesponsert. Der vorgetäuschte Deal dürfte wohl vom Sportartikelhersteller ausgegangen sein.

(red.)

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