So droht Österreich schon am Samstag das EM-Aus

Bild: GEPA pictures

Adieu Euphorie, bonjour Tristesse! Nach dem kapitalen 0:2-Fehlstart gegen Ungarn stehen Österreichs Kicker bei der EM bereits mit dem Rücken zur Wand. Gegen Portugal muss am Samstag ein Sieg her - sonst droht das Aus nach nur zwei Spielen.

Adieu Euphorie, bonjour Tristesse! Nach dem kapitalen bereits mit dem Rücken zur Wand. Gegen Portugal muss am Samstag ein Sieg her – sonst droht das Aus nach nur zwei Spielen.

Verliert die Koller-Truppe im Pariser Prinzenpark-Stadion gegen Ronaldo und Co., darf im Parallelmatch Island nicht gegen Ungarn gewinnen. Tritt dieses Szenario doch ein, steht bereits nach dem zweiten Spieltag fest, dass Österreich Gruppe F auf dem letzten Platz beendet – und damit nach der Vorrunde heimfährt.

Koller als Motivator

"Wir stehen jetzt noch mehr unter Druck", weiß Teamchef Koller, der als Motivator gefragt ist. „Wir müssen noch enger zusammenrücken. Wir haben eine gute Truppe, jeder muss den anderen mitreißen. Ich muss mit gutem Beispiel vorangehen.“

Beim nächtlichen "Heimflug" von Bordeaux nach Avignon, von wo es kurz nach Mitternacht per Bus zurück ins Teamcamp nach Mallemort ging, hingen noch die Köpfe. "Wir besprechen heute alles. Dann heißt es Kopf hoch, Mund abwischen und Vollgas geben. Nur das zählt bei einem Turnier."

Ein Eindruck, wie gut die Mannschaft das 0:2 verdaut hat, lässt sich bereits heute um 18 Uhr gewinnen, wenn Alaba und Co. in Mallemort ein für alle Fans öffentliches Training absolvieren.

Pause für Junuzovic

Sicher nicht dabei: Zlatko Junuzovic. Der Bremen-Spielmacher erlitt gegen Ungarn, verließ auf Krücken das Stade de Bordeaux. Ob der Bremen-Legionär bei der EM noch einmal auflaufen kann, entscheidet sich nach einer genaueren Untersuchung. Positiv: die Bänder sind in Ordnung.

Erich Elsigan aus Mallemort

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