Nadelbäume sind das ganze Jahr über ein vertrauter Anblick - ob im Wald oder als Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Doch beim Spaziergang im Grünen wissen viele nicht, welchen Baum sie gerade vor sich haben.
Dabei lassen sich die häufigsten Arten anhand einfacher Merkmale schnell bestimmen. Besonders die Nadeln, Zapfen und der Stamm verraten zuverlässig, um welchen Baum es sich handelt.
Wie chip.de berichtet, gibt es einen simplen Trick: Die Eselsbrücke "Fichte sticht, Tanne nicht - Kiefer hat Nadeln im Doppelpack" fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen.
Tannennadeln sind weich und glatt, sie piksen nicht beim Anfassen. Die Zapfen stehen aufrecht wie Kerzen auf den oberen Ästen. Sie fallen nicht als Ganzes herunter, sondern verlieren nur einzelne Schuppen. Die Rinde ist silbergrau und die Krone läuft spitz zu.
Fichten erkennt man am schnellsten durch Anfassen - ihre Nadeln sind viereckig, spitz und stechen sofort. Die Zapfen hängen herunter und fallen als Ganzes ab. Die Rinde ist rotbraun und die Krone erscheint etwas abgerundeter als bei der Tanne.
Bei Kiefern stehen die langen Nadeln immer zu zweit am Zweig - der sogenannte "Doppelpack". Die eiförmigen Zapfen können bis zu 60 Zentimeter lang werden. Der Stamm ist oben orange-braun gefärbt und die Krone sitzt locker weit oben.
Mit diesen einfachen Erkennungsmerkmalen gelingt die Bestimmung beim nächsten Waldspaziergang in Sekundenschnelle.