So feierten die Zenit-Stars den Meistertitel im Flieger

Die Spieler von Zenit St. Petersburg erfahren nach einem 1:1 auswärts während des Rückfluges, dass sie Meister sind. Da gibt es kein Halten mehr.

Die einen feiern ihren Meistertitel mit einem Heimsieg und lassen sich dann vom Anhang entsprechend zelebrieren – wie Juventus Turin am 20. April, tags darauf Paris Saint-Germain und eine Woche später der FC Barcelona. Andere kehren nach einem Auswärtserfolg als Sieger zurück und werden von ihren Fans entsprechend empfangen, wie die Spieler von Celtic Glasgow am vergangenen Samstag (3:0 in Aberdeen).

Und dann gibt es noch die "Exoten", wie die Spieler von Zenit St. Petersburg. Sie erfüllen am Samstag in Grosny gegen den Tabellenneunten Achmat ihre Pflicht nicht ganz und müssen sich mit einem 1:1 begnügen. Der Punktgewinn in der viertletzten Runde reicht aber zur Vorentscheidung in der Meisterschaft, sofern der Verfolger auswärts patzt.

Lokomotive Moskau spielt bei Arsenal Tula während sich Zenit auf dem rund dreistündigen Rückflug befindet. Der Titelverteidiger, der neun Punkte hinter dem Leader liegt, tut sich gegen den Tabellensechsten schwer und unterliegt 0:2. Die Zenit-Spieler verfolgen über den Wolken die Partie des direkten Konkurrenten live auf ihren Handys.

Beim Abpfiff gibt es für die frischgebackenen Meister kein Halten mehr. Rund 10.000 Meter über dem Meer heben sie richtig ab und halten diesen Moment fest, um ihn im Netz mit ihren Fans zu teilen. Dieser Höhenflug bleibt für jeden Beteiligten bestimmt unvergesslich.

(20 Minuten)

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