So knapp verpassten die ÖSV-Herren Skigeschichte

Mit dem dritten Sieg im dritten Bewerb hätten die ÖSV-Herren rot-weiß-rote Skigeschichte schreiben können. Doch Kjetil Jansrud spielte nicht mit.

0,14 Sekunden – so viel fehlte den ÖSV-Herren beim Super-G von Lake Louise auf ein Stück rot-weiß-rote Ski-Geschichte. 0,14 Sekunden lang Vincent Kriechmayr trotz seinem "Husarenritt" hinter dem norwegischen Sieger Kjetil Jansrud, der damit den dritten ÖSV-Sieg im dritten Herren-Rennen (Marcel Hirscher gewann den Levi-Slalom, Max Franz die Abfahrt in Lake Louise) der noch jungen Saison verhinderte.

"Ich habe mehr ein lachendes als ein weinendes Auge. Es war ein gescheiter Husarenritt", zeigte sich der Oberösterreicher Kriechmayr aber dennoch zufrieden. "So gut (4. in der Abfahrt, 2. im Super-G, Anm.) bin ich noch nie in eine Saison gestartet." Auch mannschaftlich wusste der ÖSV wieder zu überzeugen. Mit Hannes Reichelt (4.), Matthias Mayer (6.), Christian Walder (11.) und Max Franz (14.) landeten gleich fünf Österreicher in die Top 14.

"Wir sind ein extrem gutes Team. Wenn einer auslasst, ist sofort ein anderer da. Das ist gut", freute sich Kriechmayr, der jetzt auch den Gesamtweltcup anführt. "Wenn du deine Kollegen im Training herbrennst, weißt du, dass du auch im Rennen vorne dabei bist."

Am Ende feierten aber Norwegens "Super-Elche" dank Jansrud den unfassbaren siebten Super-G-Sieg in Folge. Jansrud selbst gewann bereits zum vierten Mal in Lake Louise. "Vielleicht sind wir am Saisonbeginn einfach schon etwas risikobereiter", versuchte er sich in einer Erklärung.

(Heute Sport)

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