Es wird ernst für Österreichs ESC-Hoffnungen: Am Freitag, dem 20. Februar 2026, entscheidet sich live in ORF 1 und auf ORF ON, welcher Act für Rot-Weiß-Rot beim 70. Eurovision Song Contest in Wien an den Start geht. Mit "Vienna Calling – Wer singt für Österreich?" kehrt der nationale Vorentscheid erstmals seit 2016 zurück.
Durch den Abend führen Alice Tumler und Cesár Sampson. Zwölf Acts treten gegeneinander an, darunter Anna-Sophie, Bamlak Werner, Cosmó, David Kurt, Julia Steen, Nikotin und Sidrit Vokshi. Alle verfolgen dasselbe Ziel: das ESC-Ticket für Wien.
Das Voting folgt dabei dem bewährten Eurovision-Modell. Eine 44-köpfige nationale und internationale Fachjury bewertet bereits im Vorfeld die Generalproben der Kandidatinnen und Kandidaten. Diese Jury-Punkte machen 50 Prozent des Endergebnisses aus.
Die restlichen 50 Prozent kommen vom Publikum: Nach der Liveshow, die um 20.15 Uhr beginnt, öffnet ab 22.55 Uhr in der Sendung "Das Voting" die Telefonabstimmung. Erst die Kombination aus Jury- und Publikumswertung entscheidet, wer Österreich beim Heim-ESC vertreten darf.
Besonders spannend: Zur Fachjury zählen hochkarätige Namen aus Musik, Medien und ESC-Umfeld, darunter Jamala, Michael Schulte und Parov Stelar – und auch ein Vertreter von "Heute".
Musikredakteur Alexander Gutmaier durfte für die Tageszeitung mit abstimmen. Gutmaier war bereits im Vorjahr für "Heute" beim ESC in Basel dabei und begleitete JJ damals hautnah durch seinen Sieg.
Für die Einordnung der Auftritte sorgt zusätzlich ein prominent besetztes Studio-Panel mit Caroline Athanasiadis, Elton und Luca Hänni. Sie analysieren und diskutieren – Punkte vergeben sie allerdings nicht.
Am Ende zählt jede Stimme. Und erst kurz vor Mitternacht steht fest, wer Österreich beim größten Musikwettbewerb der Welt auf der heimischen ESC-Bühne vertreten wird.