Eine Flucht ist eine Ausnahmesituation, auf die man sich kaum vorbereiten kann. Oft wird sie durch ein Ereignis ausgelöst, bei dem schnelles Handeln gefragt ist. Zeit zu überlegen, was mitgenommen werden muss, bleibt nicht.
Umso wichtiger ist es, sich einen Fluchtrucksack zuzulegen, der im Notfall griffbereit ist und nur noch mit wenigen Gegenständen des täglichen Gebrauchs ergänzt werden muss.
Wie t-online berichtet, empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, den Fluchtrucksack praktisch zu packen und stets griffbereit zu halten - selbst wenn im Ernstfall Zeit zum Packen wäre.
Pro Person sollte ein Rucksack gepackt werden. Ein Volumen von 65 Litern ist empfehlenswert. Wichtig sind gepolsterte Schulterriemen sowie mehrere Taschen, damit das Wichtigste immer griffbereit ist.
Survival-Experten empfehlen zudem, den Fluchtrucksack mit Pfefferspray auszustatten, um sich in Gefahrensituationen zu schützen. Eine Regenschutzhülle ist ebenfalls sinnvoll, wenn der Rucksack nicht wasserabweisend ist.
Bei einer Flucht mit Babys sollte man zusätzlich an Windeln denken. Kinder sollten mit einem Brustbeutel oder einer SOS-Kapsel ausgestattet werden, die Name, Geburtsdatum und Adresse enthält.
Die Vorräte sollten für bis zu zehn Tage reichen. Beim Wasser gilt die Faustregel: zwei Liter pro Person und Tag. Auch ein Campingkocher, Taschenlampen, Feuerzeug und Hygieneartikel gehören dazu.
Und: Der Notfallrucksack sollte so stehen, dass er in einer Ausnahmesituation gut erreicht werden kann. Hinter mehreren Kisten versteckt ist keine geeignete Option.