Die Gartenschere zählt zu den meistgenutzten Werkzeugen im Garten – doch ihre Pflege wird oft vernachlässigt. Über eine Saison hinweg sammeln sich Pflanzensäfte, Harz und unsichtbare Krankheitserreger an den Klingen.
Was viele Hobbygärtner nicht wissen: Einfaches Abwischen reicht bei Weitem nicht aus, um die Schere wirklich sauber und einsatzbereit zu halten. Im schlimmsten Fall werden Erreger von Pflanze zu Pflanze übertragen.
Wie 24garten.de berichtet, kommt es bei der richtigen Pflege auf die Hilfsmittel und eine bestimmte Reihenfolge an. Wer hier abkürzt, riskiert Rost und stumpfe Klingen.
Die Gartenschere sollte gründlich gereinigt, desinfiziert und geölt werden. Das beugt der Verbreitung von Krankheiten vor und hält die Mechanik geschmeidig.
Zusätzlich sollten Gartenscheren mindestens einmal pro Saison nachgeschliffen werden – am besten mit einem nassen Schleifstein. Wichtig: Immer nur an der angeschrägten Seite der Klinge schleifen.
Stumpfe Schneiden quetschen Triebe, statt sie sauber zu durchtrennen. Die Folge: Ausgefranste Wunden, die langsamer heilen und Pilzen eine ideale Eintrittspforte bieten.