So plant die deutsche Bundesliga den Re-Start

Bild: GEPA-pictures.com
Die deutschen Bundesliga-Klubs besprachen am Donnerstag das weitere Vorgehen. Ähnlich wie in Österreich, ist noch vieles offen. Wichtig für die Zukunft: die TV-Gelder fließen wieder.
Die deutsche Bundesliga hielt am Donnerstag eine Video-Konferenz mit allen Klubs ab. Besprochen wurde freilich, wie die Saison weitergehen könnte.

Ein konkretes Datum wurde nicht genannt, jedoch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Re-Start bereits am 9. oder 16. Mai erfolgen könnte. Mit welchem Spieltag, ist übrigens ebenfalls noch offen. Liga-Geschäftsführer Christian Seifert: "Einen fixen Termin zu benennen, wäre anmaßend. Weil wir es nicht können, weil wir nicht die Kompetenz haben, weil es nicht unsere Aufgabe ist. Wir haben es nicht in der Hand, ob wir überhaupt spielen. Und wenn ja, wann. Nicht die Liga, sondern die Politik bestimmt den Zeitpunkt."

In Gesprächen mit den Klubs sei man jedenfalls zum Schluss gekommen, dass zwei Wochen Mannschafts-Training ausreichen, um den Match-Betrieb wieder aufnehmen zu können.

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Rund 20.000 Tests nötig



Eine wichtige Entscheidung steht in einer Woche an. Dann erst nämlich wird Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über die Machbarkeit von "Geisterspielen" konferieren.

Das von der Liga ausgearbeitete Konzept: Nur eine begrenzte Zahl an Personen ist im Stadion zugelassen: 98 im Stadioninnenraum, 115 im Tribünenbereich, bis zu 109 im Außengelände – je nach Stadion. Außerdem seien regelmäßige Corona-Tests aller Beteiligten geplant. Der Profifußball würde nicht einmal 0,4 Prozent der verfügbaren Testkapazität für sich beanspruchen, so Seifert. Knapp 20.000 Checks sollen insgesamt benötigt werden.

Die Liga plant jedenfalls, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden. "Juli wäre aber auch machbar und ist mit den Medienpartnern abgeklärt", sagt Seifert.

TV-Geld gesichert



Apropos Medien: Die TV-Gelder fließen zur Freude der Klubs wieder – und zwar bis Ende Juni. Unter dem Vorbehalt einer Rückzahlung für den Fall, dass die Saison doch abgebrochen werden muss. Geeinigt habe man sich mit allen Partnern – bis auf einer (nicht genannten) Ausnahme.









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