Die Sommer werden heißer und viele Pflanzen leiden unter der Hitze. Doch mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du deinen Garten schützen.
"Wer die richtigen Maßnahmen ergreift, schützt seinen Garten und spart sich erheblich Arbeit und Frustration", erklärt Dr. Lutz Popp, Gartenbau-Experte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege.
Wie 24garten.de berichtet, ist Mulchen eine der wirksamsten Methoden gegen Hitzestress. Eine Schicht aus Rasenschnitt oder Stroh wirkt wie eine Isoliermatte: Der Boden heizt sich langsamer auf und die Verdunstung sinkt.
Beim Gießen gilt: morgens wässern, damit das Wasser tief einsickern kann. Gieße gezielt an die Wurzeln und nicht über die Blätter. Außerdem solltest du seltener, aber dafür durchdringend gießen. Das fördert tiefere Wurzeln.
Ein alter Gärtnertrick lautet: "Einmal hacken spart zweimal gießen." Das regelmäßige Auflockern der obersten Bodenschicht hält die Feuchtigkeit länger im Erdreich.
Wer langfristig denkt, setzt auf trockenheitsverträgliche Arten. Sommer-Portulak, Auberginen, Süßkartoffeln und Kichererbsen kommen gut mit Wärme zurecht.
Auch Tiefwurzler wie Pastinaken, Möhren, Schwarzwurzeln und Mangold brauchen weniger Wasser. Bei Gehölzen empfiehlt der Experte die Blumen-Esche oder den Felsen-Ahorn.
"Wer das heute beim Pflanzen berücksichtigt, wird in Zukunft einen Garten haben, der Hitze aushält und Schatten spendet", so Dr. Popp.