Extremwetter-Tipps

So rettest du deinen Garten nach der Hitze

Brauner Rasen und welke Blätter: Der Hitzesommer setzt Gärten massiv zu. Mit diesen Maßnahmen erholen sich die Pflanzen schneller als gedacht.
Heute Life
02.08.2026, 19:14
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Die Hitzewelle hat vielen Gärten sichtbar zugesetzt. Doch es gibt eine gute Nachricht: Mit den richtigen Schritten können sich die meisten Pflanzen wieder erholen.

Der erste Blick sollte den Topfpflanzen und Blumenkästen gelten, denn sie leiden am stärksten unter der Trockenheit.

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Kleinere Topfpflanzen mit deutlichen Hitzeschäden sollten für etwa eine Stunde in einem Eimer Wasser eingeweicht werden. Danach gut abtropfen lassen, denn Staunässe kann den geschwächten Wurzeln zusätzlich schaden. Anschließend die Pflanzen im Schatten erholen lassen.

Größere Gewächse im Beet sollten großzügig und gründlich gegossen werden, heißt es auf "Utopia.de". Dabei ist wichtig, dass das Wasser direkt an die Wurzeln gelangt und nicht auf den Blättern landet. Einmal intensiv gießen ist besser als mehrmals nur wenig.

Finger weg vom Rasensprenger

Bei anhaltendem heißem Wetter sollte man den Rasen nicht mit Schlauch oder Rasensprenger bewässern. Der Grund: Mit der nächsten Hitzewelle ist die Mühe ohnehin umsonst, da der Rasen erneut austrocknet. Rasenflächen sind sehr widerstandsfähig und erholen sich in der Regel von selbst.

Auch wenn es verlockend ist: Trockene Blätter sollten vorerst nicht abgezupft werden. Durch das Abzupfen wird neues Wachstum angeregt, das der nächsten Hitzewelle möglicherweise nicht standhält. Außerdem spenden die verdorrten Teile Schatten für das restliche Unterlaub.

Mulchen als Geheimwaffe

Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen ist das Mulchen. Wer Beete oder Baumscheiben mit einer Schicht aus Rasenschnitt, Stroh oder Holzhäcksel bedeckt, schützt den Boden doppelt: Die Mulchschicht heizt sich langsamer auf und das Wasser verdunstet deutlich langsamer.

Für die Zukunft empfiehlt es sich, auf hitzeverträgliche Pflanzen aus dem mediterranen Raum umzusteigen. Auch eine Regentonne ist sinnvoll, denn Regenwasser ist für Gartenpflanzen ohnehin besser als Leitungswasser: Es ist weicher, kalkärmer und hat Umgebungstemperatur.

{title && {title} } red, {title && {title} } 02.08.2026, 19:14