So sperren die Moscheen bei uns wieder auf

Am Freitag dürfen Gotteshäuser wieder öffnen. Dazu gehören auch Moscheen. Was jetzt auf die Gläubigen zukommt.

Nach den wochenlangen Einschränkungen des religiösen Lebens in Österreich dürfen Kirchen, Moscheen und Synagogen am Freitag wieder ihre Pforten öffnen.

Zu diesem Anlass erinnert die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) die Gemeindevorstände, ihrer Pflicht nachzukommen, die Gesundheit ihrer Mitglieder und Mitmenschen zu schützen. Der Moscheebesuch und die Gottesdienste müssen daher so gestaltet sein, dass eine Ansteckungsgefahr möglichst gering ist.

Das sind die Maßnahmen

Es wurden etwa Bodenmarkierungen für Gebetsplätze angebracht, Desinfektionsmittel an den Eingängen aufgestellt, die Gemeindemitglieder vorab über die einzuhaltenden Regelungen informiert, Informationsplakate angebracht und Ordnerdienste eingeteilt. "Ich freue mich, dass etwa die Hälfte unserer Moscheen die notwendigen Vorkehrungen treffen konnte und die Gottesdienste wiederaufnehmen kann. So haben wir nun immerhin die Möglichkeit, zumindest die letzten Tage des Ramadan würdevoll zu begehen", so IGGÖ-Präsident Ümit Vural.

Am Mittwoch wurden zwischen Kultusministerin Susanne Raab (ÖVP) und den RepräsentantInnen der Kirchen und Religionen die Rahmenbedingungen für Gottesdienste im Freien definiert. Im Gegensatz zu Gottesdiensten im Innenbereich gilt hier die 10-Quadratmeter-Regelung nicht. Die maximale Anzahl der teilnehmenden Gläubigen soll jedoch jener gemeindeüblicher Gottesdienste entsprechen. Diese Lockerungen bringen laut IGGÖ vor allem für Moscheen im ländlichen Raum eine Erleichterung, die über eigene Gärten oder Höfe verfügen.

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