Kleid wird Fetzen: Kardashian beschädigte Monroe-Kleid

Fans waren entsetzt, als sie das Monroe-Kleid in der Ausstellung von "Ripley's" wieder sahen. Das 10 Millionen Dollar teure Kleid scheint irreparabel beschädigt. Das Foto links zeigt das Kleid vor der Met-Gala, das Foto rechts danach.
Fans waren entsetzt, als sie das Monroe-Kleid in der Ausstellung von "Ripley's" wieder sahen. Das 10 Millionen Dollar teure Kleid scheint irreparabel beschädigt. Das Foto links zeigt das Kleid vor der Met-Gala, das Foto rechts danach.Screenshot Twitter
Kim Kardashians Auftritt bei der Met Gala im berühmtesten Kleid von Marylin Monroe bleibt wohl doch nicht ohne Folgen - für das historische Kostüm.

Nur kurz zur Vorgeschichte: Kim Kardashian borgte sich für die heurige Met Gala das teuerste Kleid, das Marylin Monroe einst getragen hat, aus. Die Tatsache, dass der Besitzer kein Museum, sondern ein Unternehmen namens Ripley ist, kam ihr dabei zugute.

Das hautfarbene Kleid in dem einst Marylin Monroe "Happy Birthday, Mr President!" hauchte, gilt als Ikone der Popkultur, wurde sogar für 10 Millionen US-Dollar (ca. 9,8 Millionen Euro) ersteigert. Und in die Geschichte des historischen Kleides zwängte sich der kalifornische Reality-Star jetzt im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Schäden sind mit freiem Auge sichtbar. Neben dem Zipp hat der Stoff durch die Überdehnung besonders gelitten.
Die Schäden sind mit freiem Auge sichtbar. Neben dem Zipp hat der Stoff durch die Überdehnung besonders gelitten.@1morrisette / The Marylin Monroe Collection (Screenschot Twitter)

Kleid ist irreparabel beschädigt

Doch die Werbeaktion für Kim Kardashian und Ripley ging gehörig in die Hose. Oder sollten wir wohl besser sagen - ins Kleid? Man kann ja nicht sagen, dass es bereits beim Styling-Termin Stunden vor der Met Gala ersichtlich war, dass Kim trotz ihrer Crash-Diät nicht für das Kleid proportioniert war.

"The Vintage Costume Collector" stellte auf Instagram die Frage, ob Kim Kardashian in das Kleid passte und liefert den Foto-Beweis
"The Vintage Costume Collector" stellte auf Instagram die Frage, ob Kim Kardashian in das Kleid passte und liefert den Foto-BeweisThe Vintage Costume Collector / Screenshot Instagram

Bereits die zierliche Marylin Monroe ließ sich ins Kleid nähen, bei Kim Kardashian sah es etwas brutaler aus, wie das vom Reality-Star veröffentlichte Video bereits zeigte. Dass ein jahrzehntealter, fragiler Stoff nicht gedehnt werden darf, bemängelten bereits im Mai Restauratoren. Auf dem Red Carpet musste das Starlet auch eine Pelzstola darüber anziehen, um die offenen Stellen am Po zu kaschieren. 

Das hautfarbene Kleid wurde beim berühmten Geburtstagsfest von President John F. Kennedy 1962 getragen. Marylin Monroe musste sogar in das Kleid genäht werden, damit es hauteng sitzen konnte. Zu einer Zeit, als es noch keine Stretch-Materialien gab, ein besonderes Unterfangen. Bereits damals war dieses Couture-Stück 12.000 US-Dollar wert.
Das hautfarbene Kleid wurde beim berühmten Geburtstagsfest von President John F. Kennedy 1962 getragen. Marylin Monroe musste sogar in das Kleid genäht werden, damit es hauteng sitzen konnte. Zu einer Zeit, als es noch keine Stretch-Materialien gab, ein besonderes Unterfangen. Bereits damals war dieses Couture-Stück 12.000 US-Dollar wert.imago/Cinema Publishers Collection

Kardashian trug nach Red Carpet eine "Kopie"

Obwohl Kim Kardashian das Kleid nicht den ganzen Abend trug, sondern nur für den Fototermin am Red Carpet (sie schlüpfte anschließend in eine Kopie): Das historische Monroe-Kleid hat den kurzen Ausflug aus seiner temperierten Vitrine im Museum trotzdem nicht ohne Schäden überstanden.

"Niemand sonst sollte es tragen": Designer über Monroe-Kleid

Hollywood-Ikone Marylin Monroe hatte wohl unzählige Roben in ihrem kurzen Leben (sie starb mit 36) an, doch zu ihrem "Happy Birthday, Mr. President!"-Kleid aus dem Jahr 1962 hatte sie eine besondere Beziehung. Bob Mackie, der mittlerweile 82-Jährige Designer des Kleides, verurteilte die Entscheidung das Kleid Kim Kardashian geborgt zu haben.

"Ich denke, es war ein großer Fehler", wird er von "Entertainment Weekly" zitiert. "Marilyn war eine Göttin. Eine verrückte Göttin, aber eine Göttin. Sie war einfach fabelhaft. Niemand war so fotogen. Und es wurde nur für sie gemacht und entworfen. Niemand sonst sollte in diesem Kleid gesehen werden." 

Es markiert auch das Ende ihres Lebens, vier Monate später starb Marylin Monroe.

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