So stehen unsere Chancen in anderen Welten zu leben

Bislang hat die Menschheit keine Möglichkeit gefunden, sich auf einem anderen Planeten anzusiedeln. Doch macht es eigentlich Sinn, nach einem neuen zu Hause zu suchen?

Die Erde versorgt uns mit allem was wir zum Leben brauchen: Sauerstoff, Wasser und ein lebensfreundliches Klima. Dennoch arbeiten wir schon seit geraumer Zeit neue Welten zu entdecken und diese früher oder später auch zu besiedeln. Irgendwann kann es auch an einem persönlichen Lieblingsort ein wenig langweilig werden. Aber wie stehen die Chancen auf ein Überleben auf einem anderen Planeten? Und wie sieht die Sache in einer Fantasiewelt aus?

Das Projekt "Realität, Fiktion Zukunft" hat alle möglichen Welten genau unter die Lupe genommen und eine konkrete Auflistung gemacht, wie gut unsere Chancen auf den jeweiligen Planeten und Welten stehen. Als Richtwert nahm man sich zehn Kriterien her, die man mit jeweils zehn Punkten bewertete, wenn sie erfüllt werden.

Die Kriterien sind unterteilt in

- Sauerstoff

- Wasser

- Temperatur

- Infrastruktur

- Keine bösen Mächte

- Freundliche Bewohner

- Erreibarkeit

- Technologien

- Augumentierung

- Magie

Die derzeit größte Hoffnung für eine außerirdische Kolonialisierung ist unser Nachbarplanet, der Mars. Seit kurzem ist nämlich bekannt, dass es dort nicht nur flüssiges Wasser, sondern auch geringe Mengen an Sauerstoff gibt. Auf dem Roten Planeten landen und einfach aus dem Raumschiff spazieren ist aber nicht möglich. Denn die Lebensbedingungen sind extrem schlecht.

Vlada Stamenkovic vom California Institute of Technology in Pasadena beschäftigte sich lange Zeit mit dem Mars und der Möglichkeit auf Leben. Laut ihren Berechnungen ist es zumindest möglich, dass sich Mikroorganismen auf dem Planeten bilden könnten. Die Chancen sind also da, wenn auch nur gering.

Ebenfalls Chancen für ein Leben hegen Forscher beim Saturnmond, Titan. Er gilt als erdähnlichstes Himmelsobjekt. Der Mond besitzt eine Atmosphäre und Wasser - wenn auch in gefrorener Form. Zwar schickte eine Sonde bereits Bilder von Flüssen zur Erde, dabei handelt es sich jedoch um flüssiges Methan. Aus diesem Grund hätte der Mensch wohl keine Chance dort zu überleben. Auch weil der Druck dort um 50 Prozent höher ist als auf der Erde. Ein sofortiger Tod nach dem Eintritt in die Atmosphäre ist also sehr wahrscheinlich.

Der Chemiker Steven Benner von der University of Florida in Gainesville betont aber, dass die Witterungen auf Titan jener der Urerde überaus ähnlich sind. Er geht sogar noch weiter und meint, dass das flüssige Titan sogar besser für die Entwicklung von Leben geeignet sei, als Wasser.

Echte Planeten kommen somit eher nicht in Frage für eine neue Kolonie - zumindest bislang. Besser sind die Chancen in fiktiven Welten. Auch wenn es nie soweit kommen wir: Auf Melmac könnten die Menschen ohne Probleme überleben. Der Heimatplanet des Serienstars "Alf" bietet perfekte Bedingungen für Leben. Einen Haken gibt es jedoch, abgesehen davon, dass es Melmac gar nicht wirklich gibt: Er explodierte laut der Serie vor Jahren.

In Parallelwelten sind unsere Chancen auf Überleben übrigens äußerst gering, im Vergleich zu anderen Welten. Vor allem in der Matrix oder der Schattenwelt, bekannt aus "Stranger Things", würden wir nicht zurecht kommen. Zumindest nicht sonderlich lange.

In Fantasiewelten würden wir dagegen sehr gut zurecht kommen. Sowohl in der Pokemon-Region Kanto als auch dem Wolkenland von den Glücksbärchis würden wir uns wie zu Hause fühlen. Aber: Es ist nun einmal eine Fantasiewelt.

(slo)

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