So ticken unsere EURO-Helden

Sie brachten Österreich auf die Fußball-Weltkarte zurück und lassen die Fans im Land träumen. Die Superstars im Nationalteam sind zum Teil so verschieden wie Feuer und Eis, als Team harmonieren sie perfekt. "Heute" stellt die sechs Schlüsselspieler vor.

Sie brachten Österreich auf die Fußball-Weltkarte zurück und lassen die Fans im Land träumen. Die Superstars im sind zum Teil so verschieden wie Feuer und Eis, als Team harmonieren sie perfekt. "Heute" stellt die sechs Schlüsselspieler vor.

Fuchs – der Kapitän

Nach dem Titel-Thriller mit Leicester ist bereit für den nächsten Traum. Kollers Liebling ist ein Teamplayer. Fährt privat einen BMW i8.

Junuzovic – der Motor

Krieg und Flucht erlebte er als Kind, heute ist  der Motor im Nationalteam

und stolzer Österreicher. Er läuft und läuft und läuft – selten unter elf Kilometer pro Match.

Janko – der Knipser

Team-Torjäger! Mit 0,5 Toren pro Länderspiel sticht er sogar die rot-weiß-roten Ikonen Hans Krankl (0,49) und Toni Polster (0,46) aus. galt lange als dünnhäutig, heute ist er gereift. "Ich habe gelernt, demütig zu sein", sagt er. Für Teamchef Koller würde der Jungpapa eines Mädchens durchs Feuer gehen. "Er hat mich nicht fallen lassen. Das werde ich nie vergessen", stellt er klar – und zahlt es mit Toren zurück.

Dragovic – der Turm

ist der Abwehrchef, unser Turm in der Schlacht. Sein Opa brachte ihn zum Fußball. "Wir hatten keinen Garten. Ich habe im Käfig gespielt, auf der Straße, überall." Opa und Oma leben auch heute bei ihm in Kiew. Seine Eltern sind in Florida. Kein Teamspieler hat sich in den letzten Jahren so gesteigert. "Drago" ist ein Musterprofi. Die größte Stärke: Er erkennt Situationen blitzschnell und ist so dem Gegenspieler oft einen Tick voraus.

Alaba – der Superstar

Im allerersten Training für den SV Aspern erlitt der kleine David eine Zerrung, später schoss er bis zu 90 Tore pro Saison im 22. Bezirk. Ein Angebot von Rapid lehnte er ab. "Die Austria war immer schon der Verein meines Herzens." Mit 23 Jahren ist heute Österreichs einziger Fußball-Weltstar. "Ich bin weit davon entfernt, ein Held zu sein", sagt er. "Ich werde nie vergessen, wo ich herkomme." Gewonnen hat er alles – außer einen Titel mit dem Nationalteam. "Es ist historisch, dass wir uns für die EURO qualifiziert haben – für mich, für das ganze Land. Wir geben alles."

Arnautovic – der Anführer

Der Autofreak hat die Kurve gekratzt. Aus dem Skandalboy wurde der Fan-Liebling. Vor Jahren hatten Teamkollegen hinter vorgehaltener Hand seinen Rauswurf gefordert, jetzt ist er der Häuptling in der Kabine. drischt keine Phrasen, spricht aus, was er sich denkt. Die Fans wählten ihn zum Teamspieler 2015 – vor Alaba! Am Platz sorgt er mit XXL-Hose für Genieblitze. In England schoss er die meisten entscheidenden Tore hinter den Leicester-Stars Vardy und Mahrez. Die EURO wird sein Sprungbrett. Für 16 Millionen Euro kann er Stoke verlassen.

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