So versuchen Ärzte das Leben von Schumi zu retten

Sie kämpfen um "Schumis" Leben - die Top-Ärzte der neurologischen Abteilung in der Uni-Klinik Grenoble (Fr). In einer Not-Operation hat das Team um Chefarzt Jean-Francois Payen einen Bluterguss, der zwischen Schumachers Hirnhaut und Schädelknochen saß, entfernt.

– die Top-Ärzte der neurologischen Abteilung in der Uni-Klinik Grenoble (Fr). In einer Not-Operation hat das Team um Chefarzt Jean-Francois Payen einen Bluterguss, der zwischen Schumachers Hirnhaut und Schädelknochen saß, entfernt.

Mit einem Spezialbohrer – der automatisch stoppt, sobald er auf etwas Weiches trifft, damit das Hirn nicht verletzt wird – wurde sein Schädel geöffnet. Fix ist: "Schumi" hat noch weitere Hämatome im Hirn. Diese zu lokalisieren, ist aber schwierig – sie operativ zu entfernen, wäre zu riskant. Schumacher liegt weiter im künstlichen Koma, um den Hirndruck und die Schwellungen zu behandeln.

Die Ärzte vertrauen auf die Therapieformen der letzten Tage. Sie verabreichen Schumacher abschwellende Medikamente, die dem Hirn Wasser entziehen. Zusätzlich wird die Beatmungsfrequenz erhöht, um den Druck im Hirn zu senken. Die Körpertemperatur wurde auf 34 Grad gesenkt, um die Gefahr weiterer Schäden gering zu halten. Positiv: Bei Schädel-Hirn-Traumata sind die ersten drei, vier Tage am kritischsten, weil Blutungen größer werden können. Diese Phase hat der Kämpfer Schumacher überstanden.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen