So viel Gewinn machte Rapid in der letzten Saison

Rapid gab die Geschäftszahlen der vergangenen Saison bekannt, erzielte ein wirtschaftlich positives Ergebnis.
Sportlich geht es bei Rapid drunter und drüber. Tabellenrang acht stimmt die Fans ängstlich und verärgert. Die Wiener drohen sogar die Meistergruppe (Top sechs nach 22 Runden) zu verpassen.

Der Trainer-Wechsel von Goran Djuricin zu Didi Kühbauer stellte zumindest den erbosten Block West zufrieden. Jetzt müssen dennoch Ergebnisse folgen.

Wirtschaftlich scheint hingegen alles im Lot zu sein. Am Donnerstag gab der Verein den Geschäftsbericht der Saison 2017/18 bekannt und spracht dabei von einem Positiven Ergebnis – zum sechsten Mal in Folge.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Transferbilanz: Ausgaben 3,44 Millionen Euro. Einnahmen: 10,98 Millionen Euro. Das ergibt ein sattes Plus von 7,54 Millionen. Diese Zahlen wird nicht jeder Anhänger gerne lesen. Transfer-Erlöse sind für den Verein wichtig. Das Sportliche sollte dabei nicht zu kurz kommen. Abgänge konnten in den letzten Jahren nicht adäquat nachbesetzt werden.

Hoher Umsatz



Trotz internationaler Absenz in dieser Spielzeit erzielten die Hütteldorfer demnach einen Gewinn von 2,37 Millionen Euro und konnten Umsatzerlöse von 41,7 Mio. erwirtschaften – das ist der dritthöchste Umsatz in der grün-weißen Geschichte.

Damit wurde auch das Eigenkapital per 30.6.2018 auf 14,9 Mio. erhöht und erreichte damit einen historischen Höchstwert.

Im Bereich Sponsoring und Hospitality seien 17 Millionen Euro umgesetzt worden. Im Ticketing und Merchandising konnten Umsätze in der Höhe von 4,81 Millionen (Ticketing) bzw. 2,55 Millionen Euro (Merchandising) erreicht werden.

Folgend die Stellungnahme von Geschäftsführer Christoph Peschek im Original:

"Der SK Rapid steht auf einem starken wirtschaftlichen Fundament. Trotz der internationalen Absenz konnten wir die dritthöchsten Umsatzerlöse der Vereinsgeschichte erzielen, dies stimmt aus ökonomischer Sicht sehr zuversichtlich für die Zukunft. Erfreulich ist, dass wir auch im zweiten Jahr im Allianz Stadion unsere Ziele aus dem damaligen Businessplan übertreffen sowie unser Umsatzziel von 30 Millionen Euro aus dem nationalen Bewerb erwirtschaften konnten. Gleichzeitig gelang es, durch Effizienzsteigerungen die Aufwendungen für die Leistungserstellung deutlich zu senken. Das EBITDA, Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, ist mit 9,3 Millionen Euro das zweithöchste in der Klubgeschichte. Insgesamt konnten wir im Business to Business-Bereich die überaus starken Ergebnisse aus unserem ersten Jahr im Allianz Stadion auf hohem Niveau halten, im Bereich Hospitality im nationalen Bewerb sogar noch einmal steigern! Nachdem bereits sehr früh in der Saison klar war, dass durch hohe Transfereinnahmen auch ohne Europacup ein klar positives Ergebnis erreicht wird, investierten wir vorwiegend in den sportlichen Bereich. Generell haben wir als Geschäftsführung gemeinsam mit dem Präsidium die Chancen und Risken eingehend analysiert und beschlossen, die konservative Planung der schwarzen Null aus dem nationalen Bewerb aufzugeben und die Priorität auf sportliche Wettbewerbsfähigkeit sowie künftige Transferüberschüsse gelegt. Dies gilt unter der Voraussetzung ausreichender Liquiditätsreserven bzw. sofern eine positive Liquiditätsvorschau sowie ein entsprechendes positives Eigenkapital gegeben sind."

Der Geschäftsführer Wirtschaft betont zudem: "Unsere Hauptintention ist es bestmögliche Rahmenbedingungen für sportlichen Erfolg zu schaffen, ohne dabei die Eigenständigkeit bzw. den Fortbestand unseres Herzensklubs zu gefährden. Bekanntlich kommen unsere allfälligen Gewinne nicht irgendwelchen Shareholdern zu Gute, sondern werden in die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des SK Rapid investiert. Im Vergleich zur Saison 2015/16 konnten wir seit der Eröffnung des Allianz Stadions das gesamte Sportbudget um gleich 40 Prozent erhöhen. Wir werden weiterhin in ?Beine und Steine? investieren, unser wichtigstes Projekt in diesem Zusammenhang ist ein neues Trainingszentrum, wozu es im Rahmen der Hauptversammlung am übernächsten Montag einen aktuellen Projektstatus geben wird. Abschließend bedanke ich mich bei unseren großartigen Fans sowie unseren zahlreichen Business Partnern für ihre Treue sowie bei unseren Mitarbeitern für ihre engagierte Arbeit", so Christoph Peschek.



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(Heute Sport)

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