Manche schwören auf Eier als Proteinquelle, andere meiden sie wegen des hohen Cholesteringehalts. Doch das ist längst nicht mehr so problematisch wie früher angenommen. Unser Körper kann Cholesterin selbst regulieren und abbauen.
In Deutschland lag der Konsum im Jahr 2020 bei 4,5 Eiern pro Woche und 239 pro Jahr - Tendenz steigend. Das liegt auch an den wertvollen Inhaltsstoffen: hochwertiges Eiweiß, Vitamine A, D, E und B sowie Mineralien wie Eisen und Zink.
Der Verzehr von ein bis zwei Eiern täglich ist für die meisten Menschen unbedenklich, wie chip.de berichtet. Problematisch kann es jedoch bei genetischen Stoffwechselstörungen oder bei Personen mit Vorerkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht keine konkrete Empfehlung zum Verzehr von Eiern mehr aus. Als Richtwert nennt sie etwa zwei bis drei Eier pro Woche. Grundsätzlich passen Eier aber in den Speiseplan einer ausgewogenen Ernährung.
Neben dem Protein sind auch die Vitamine im Ei wertvoll. Vitamin D ist besonders wichtig für Knochen und Immunsystem, während B-Vitamine den Stoffwechsel unterstützen. Auch Cholin, das für die Gehirnfunktion wichtig ist, steckt reichlich im Eidotter.
Wer gesund ist, muss sich also beim Frühstücksei keine großen Sorgen machen. Nur bei bestehenden Herzerkrankungen oder einem früheren Herzinfarkt sollte man den Konsum mit dem Arzt absprechen.