Schokolade zählt zu den beliebtesten Süßigkeiten: Statistiken zeigen, dass Deutsche im Durchschnitt über 13 Kilogramm pro Jahr konsumieren – das entspricht etwa 2,6 Tafeln pro Woche.
Doch was passiert, wenn man jeden Tag zur Schoki greift? Die Auswirkungen hängen stark davon ab, welche Sorte man wählt und wie viel man davon isst.
Wie utopia.de berichtet, kann insbesondere dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil positive Effekte haben. Das enthaltene Theobromin hebt die Stimmung und fördert das Wohlbefinden. Zudem regt Schokolade die Produktion von Endorphinen an – den sogenannten Glückshormonen.
Studien deuten darauf hin, dass der Konsum von dunkler Schokolade sich positiv auf Blutgefäße und Blutdruck auswirken kann. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Flavonoide – sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung.
Eine Untersuchung aus dem Jahr 2016 zeigte zudem, dass regelmäßiger Schokoladenkonsum bei Menschen über 65 Jahren das Risiko für kognitiven Abbau reduzierte.
Allerdings gibt es auch Risiken: Wer täglich größere Mengen Milchschokolade isst, riskiert Gewichtszunahme. Schokolade ist ein hochverarbeitetes Lebensmittel mit viel Zucker und Fett.
Weitere mögliche Folgen sind ein verschlechtertes Hautbild durch den Zuckerkonsum sowie eine steigende Toleranzgrenze für süße Lebensmittel.
Das Fazit der Experten: Am besten zu dunkler Schokolade greifen, die weniger Zucker, dafür mehr Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium enthält. Und vor allem: Schoki nur in Maßen genießen.