Energiewende

Solaranlage: Diese Fehler mache ich nicht mehr

Ein PV-Besitzer zieht nach sechs Jahren Bilanz. Mehrere Fehler bei Planung und Installation hätten vermieden werden können.
Technik Heute
25.02.2026, 14:30
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Idealerweise können Haushalte durch die Anschaffung einer Solaranlage, Wärmepumpe und eines Elektroautos langfristig Geld sparen. Außerdem tragen sie zur Reduktion der CO₂-Emissionen bei und erhöhen die Unabhängigkeit ihrer Betreiber. Das funktioniert aber nur, wenn die Anlage ordentlich geplant und ausgelegt wird. In der Solarbranche ist die Lernkurve steil. Am Anfang treffen PV-Besitzer aus Wissensmangel teilweise nicht die besten Entscheidungen.

Fehler bei der Planung

So erging es auch Martin vom YouTube-Kanal "Gewaltig nachhaltig". In einem Video mit YouTuber Felix Goldbach berichtet er von seinen Fehlern der vergangenen Jahre. Ihm hätte im Nachhinein einiges anders getan. Wie CHIP berichtet, handelt es sich bei den genannten Fehlern um suboptimale Entscheidungen. Es sind keine Fehler, die die ganze Solaranlage unrentabel machten. Stattdessen sieht Martin Verbesserungspotenzial bei einzelnen Punkten.

Zu Beginn hatte er wenig Wissen über die Technik. Deshalb wurden die Module auf seinem Dach nicht ideal platziert, wodurch unter den vorherrschenden Bedingungen weniger Energie erzeugt wird. Die fehlerhafte Planung führte dazu, dass einige Module längere Zeit verschattet wurden. An dieser Stelle wäre es sinnvoll gewesen, Module mit Optimierern zu installieren. Grundsätzlich hätte der PV-Besitzer lieber in leistungsstärkere und langlebigere Module investiert.

Finanzielle Fehlentscheidungen

Anstatt die Anlage zu kaufen, entschied sich Martin zunächst, sie zu pachten und dann abzukaufen. Das schien ihm anfangs Kosten zu sparen. Letztendlich zahlte er jedoch insgesamt 10.000 Euro mehr für seine Solaranlage, verglichen mit dem Direktkauf eines vergleichbaren Modells. Weiters wurde der Stromspeicher nicht optimal auf die Bedingungen des Haushalts angepasst. Er funktioniert zwar, bringt aber nicht den erhofften Vorteil.

Im Winter steht zu wenig Sonnenenergie zur Verfügung, und die Wärmepumpe nutzt den Strom direkt. So wird der Akku weniger verwendet als geplant. Bei späteren Erweiterungen seiner Anlage hat Martin vorher nicht daran gedacht. Er gibt an, dass er sich jetzt für einen Hybridwechselrichter entschieden würde.

Trotzdem eine lohnende Investition

Trotz der Fehler bei Installation und Planung ist Martin mit der Kombination seiner PV-Anlage, Wärmepumpe und Elektroauto zufrieden. Es ist seiner Meinung nach eine lohnende Investition, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist. Mittlerweile gibt er sein umfangreiches Wissen auf seinem YouTube-Account weiter und hilft damit Solaranfängern.

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