Der Sommer ist da und damit auch die Zeit, in der Sonnencreme zur wichtigsten Waffe gegen UV-Strahlen wird. Doch was viele nicht wissen: Die Art der Lagerung entscheidet maßgeblich darüber, wie gut der Schutz tatsächlich wirkt.
UV-Filter reagieren empfindlich auf Hitze. Bei längerer Lagerung über etwa 30 Grad können sich diese Filter zersetzen und ihre Stabilität verlieren. Der tatsächliche Schutz vor der Sonne sinkt dadurch deutlich.
Wie chip.de unter Berufung auf die AOK und easycosmetics berichtet, sollte Sonnenschutz in einem kühlen Schrank oder einer Schublade aufbewahrt werden - fern von direktem Licht und Heizquellen. Auch das Badezimmer eignet sich, solange es dort nicht zu lange feucht und warm ist.
Besonders kritisch: Die Ablage im Auto. Dort heizen sich die Temperaturen im Sommer schnell auf ein gefährliches Niveau auf. Am Strand oder Pool gehört die Sonnencreme in eine Tasche - niemals sollte man sie einfach in der Sonne stehen lassen.
Wichtig ist auch, die Verpackung immer korrekt zu schließen, damit keine Luft an das Produkt kommt. Ungeöffnete Sonnencreme ist mindestens 30 Monate haltbar, geöffnete Produkte meist noch zwölf Monate. Ein Tipp: Das Öffnungsdatum auf der Flasche notieren.
Bei älteren Produkten mit dem UV-Filter Octocrylen kann sich unter bestimmten Bedingungen Benzophenon bilden - eine Substanz, die als potenziell gesundheitlich bedenklich eingestuft wird. Wer sichergehen will, sollte zu Produkten ohne Octocrylen greifen.
Veränderte Farbe, Geruch oder Konsistenz sind klare Zeichen dafür, dass die Creme entsorgt werden sollte. Für einen vollständigen Körperschutz brauchen Erwachsene übrigens rund 40 Milliliter - etwa vier gehäufte Esslöffel.