Der Wettergott hat es auch am Samstag nicht gut gemeint mit den Skifliegern auf dem Kulm bei Bad Mitterndorf/Tauplitz. So wie das Training und die Qualifikation am Freitag musste 24 Stunden später auch der erste von zwei geplanten Weltcup-Bewerben abgesagt werden. Starker, drehender Wind ließ bei Schneefall keine Flüge zu. Für Sonntag versprechen die Prognosen günstigere Bedingungen, da sollen gleich zwei Konkurrenzen - ab 10.45 Uhr in einem Durchgang und ab 14.00 Uhr mit zwei Durchgängen - in Szene gehen. Die Eintrittskarten für Samstag gelten auch am Sonntag.
Der Wettergott hat es auch am Samstag nicht gut gemeint mit den Skifliegern auf dem Kulm bei Bad Mitterndorf/Tauplitz. So wie das Training und die Qualifikation am Freitag musste 24 Stunden später auch der erste von zwei geplanten Weltcup-Bewerben abgesagt werden. Starker, drehender Wind ließ bei Schneefall keine Flüge zu.
Für Sonntag versprechen die Prognosen günstigere Bedingungen, da sollen gleich zwei Konkurrenzen - ab 10.45 Uhr in einem Durchgang und ab 14.00 Uhr mit zwei Durchgängen - in Szene gehen. Die Eintrittskarten für Samstag gelten auch am Sonntag.
40.000 Fans warteten vergeblich
Trotz des widrigen Wetters waren 40.000 Zuschauer gekommen, um die Faszination Skifliegen an der weltgrößten Naturschanze zu erleben. Nach langem Warten sahen sie nur einige Flüge von Vorspringern, der nötige Probedurchgang konnte aber nicht begonnen werden. "Aus Gründen der Sicherheit der Springer war es einfach nicht möglich, heute zu fliegen", erklärte OK-Chef Hubert Neuper.
Neuper will "wirtschaftliche Schadensbegrenzung" betreiben
Die wirtschaftlichen Folgen der Samstag-Absage vermochte Neuper noch nicht abzuschätzen. "Am Sonntag wollen wir wirtschaftliche Schadensbegrenzung betreiben, aber noch wichtiger ist es uns, uns bei den Fans zu bedanken. Die am Samstag entwerteten Tickets gelten auch am Sonntag", sagte der Mitterndorfer.
Zauner in der Warteschleife
Von den ÖSV-Springern hatte David Zauner das härteste Los, er musste mit Nummer eins lange Zeit oben parat stehen für den Fall einer Wetterbesserung. Seine Kollegen verbrachten die Wartezeit hingegen komfortabel im ÖSV-Tourbus an der Schanze, aßen dort Suppe und sahen fern.
Schneeballschlacht statt Weitenjagd
Nach der Absage kamen die Springer in den Auslauf - statt des "Duells" auf der Schanze gab es eine Schneeballschlacht mit den Norwegern - und schrieben Autogramme. "Das sind wir den Fans schuldig. Man muss den Hut ziehen, dass bei diesem Wetter so viele da sind", erklärte Schanzenrekordler Gregor Schlierenzauer.
Zwei Bewerbe an einem Tag
Auf die Athleten wartet am Sonntag ein Riesenprogramm. Erstmals sollen zwei Skiflug-Bewerbe an einem Tag absolviert werden (insgesamt drei Sprünge), zusätzlich ist vor den Konkurrenzen jeweils ein Probedurchgang angesetzt.
Weil die vorgesehenen Parkplätze im Nahbereich der Schanze wegen der großen Neuschneemengen großteils unbenützbar waren, nahmen die Zuschauer teils einen kilometerlangen Anmarsch an der Bundesstraße in Kauf. Die entlang der B145 abgestellten Autos sorgten für einen langen Stau und sogar eine kurzfristige Sperre.
APA/red.