Schwer erkrankt?

Sorge um Gesundheitszustand von F1-Superhirn

Große Sorge in der Formel 1. Ist Superhirn Adrian Newey schwer erkrankt? Hinter den Kulissen wird jedenfalls heftig spekuliert.
Sport Heute
06.05.2026, 18:38
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Adrian Newey gilt als das größte Superhirn der Formel 1. Unter dem Briten holte Red Bull alle acht Fahrer- und sechs Konstrukteurs-WM-Titel. Er designte die Autos, mit denen Sebastian Vettel und Max Verstappen große Erfolge einfuhren. Nach seinem Red-Bull-Abgang heuerte der Brite bei Aston Martin an, bisher allerdings ohne Erfolg.

Sorge um Newey

Nun machen aber Meldungen über gesundheitliche Probleme beim Star-Designer die Runde. Verantwortlich dafür ist das Fehlen des 67-Jährigen beim Grand Prix von Miami am vergangenen Wochenende. Newey, eigentlich als Aston-Martin-Interimsteamchef in die Saison gegangen, war zum wiederholten Male an einem Rennwochenende nicht vor Ort.

Nun sorgt ein Bericht der "Daily Mail" für Aufsehen. Demnach soll Newey schwer erkrankt sein – die Sorge um den Star-Designer ist also groß. Die gesundheitlichen Probleme sollen auch dafür sorgen, dass Newey nicht zu den Formel-1-Rennen reisen könne. Mehr noch, der Star-Designer würde demnach aktuell auch überwiegend von zu Hause aus arbeiten und nicht in die Aston-Martin-Fabrik nach Silverstone kommen. Neweys Beschwerden würden schon "ein paar Wochen" bestehen, der Star-Designer habe sich demnach sogar in einem Krankenhaus behandeln lassen müssen.

Vom Team selbst gab es weder eine Bestätigung noch ein Dementi. Man kommentiere die Spekulationen nicht, erklärte der Aston-Martin-Rennstall.

Hat die Formel 1 ihre Identität verloren?

Aston Martin im Hintertreffen

Milliardär und Team-Besitzer Lawrence Stroll hat Newey jedenfalls mit einem lukrativen Angebot und Anteilen am Rennstall an Bord geholt, um aus Aston Martin einen Siegkandidaten zu machen. Der Schuss ging bisher allerdings nach hinten los. In der Abstimmung mit dem Motorenlieferanten Honda gab es große Schwierigkeiten, anfangs konnten die Fahrer aufgrund der vom Motor ausgelösten Vibrationen im Chassis keine Renndistanz absolvieren. Auch Newey stand für ein teils radikales Design im Zusammenspiel mit dem Motor in der Kritik.

Darüber hinaus war der 67-Jährige kurzzeitig als Interims-Teamchef von Aston Martin in die Saison gegangen – eine Rolle, die dem schweigsamen Briten nicht gerade entgegenkommt.

Nun macht die Formel 1 wieder eine dreiwöchige Pause, ehe der Große Preis von Kanada (24. Mai) auf dem Programm steht. Zeit für Newey, sich zu erholen.

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