Dabei war es Philipp Pomer, der in der 86. Minute hochgestiegen war und den Ball zum 1:1-Unentschieden in die Maschen geköpft hatte – ein durchaus verdienter Punktegewinn für die Innviertler in einem packenden zweiten Durchgang. Karim Konate hatte die vor allem zu Beginn deutlich stärkeren Salzburger erst in der 84. Minute in Front gebracht.
Durch das zweite Unentschieden der Saison verpasste Salzburg zumindest vorübergehend den Sprung an die Tabellenspitze, liegt mit einem Spiel mehr einen Zähler hinter dem noch makellosen LASK. Ried bleibt derweil vorerst Achter.
Salzburg-Trainer Danny Röhl schickte dieselbe Elf aufs Feld, die vor eineinhalb Wochen Rapid mit 5:1 aus dem Stadion geschossen hatte. Und diese Elf machte gleich von Beginn an Druck. So traf Edmund Baidoo in der neunten Minute nur die Stange, konnten Ried-Keeper Andreas Leitner und Teamkollege Oliver Steurer nur im Verbund klären. Auch in der 33. Minute war Leitner gegen Baidoo zur Stelle. Jorbe Vertessen hämmerte in der 27. Minute völlig frei drüber. Die Rieder hielten zwar defensiv dagegen, blieben in Halbzeit eins aber ohne Torschuss. Rieds Martin Rasner war in der 44. Minute im Salzburger Strafraum zu Boden gegangen, die Pfeife von Referee Julian Schnur blieb bei dessen Bundesliga-Debüt aber zurecht stumm.
Nach Seitenwechsel machten die Salzburger weiterhin Druck, Vertessen vergab gleich im Doppelpack per Kopf (51., 54.). Zuvor hatte es aufseiten der Gastgeber Pape Sissoko probiert, knapp über die Latte geschossen (49.). Beim Kopfball von Samuel Chukwudi war Christian Zawieschitzky, die neue Salzburger Nummer eins, zur Stelle.
In der hitzigen Schlussphase gelang Konate dann der 1:0-Führungstreffer der Bullen mit dem Außenrist, nachdem ihm der Ball im Strafraum vor die Füße geflogen war (84.). Doch die Führung hielt keine drei Minuten, ehe Pomer per Kopf auf 1:1 stellte (86.), bei einem Eckball von Yusuf Maart zur Stelle war.