Deutliche Worte

Spanien-Erfolgstrainer rechnet mit Wut-Argentiniern ab

Klartext-Aussagen von Spaniens Teamchef Luis de la Fuente. Nach dem gewonnenen WM-Finale ging der Weltmeister-Coach mit Argentinien hart ins Gericht.
Sport Heute
24.07.2026, 15:41
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So unspektakulär das WM-Finale auch spielerisch verlaufen ist – die Spanier setzten sich mit 1:0 nach Verlängerung durch –, so turbulent ist es nach dem Schlusspfiff gewesen. So hatte sich etwa Argentiniens Leandro Paredes zu einer Handgreiflichkeit gegen Spanien-Spieler Gavi hinreißen lassen, ging Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala auf Spanien-Star Dani Olmo los. Immer wieder ist es auf dem Platz zum einen oder anderen Handgemenge gekommen. All das wird nun von der FIFA in einer großen Untersuchung aufgearbeitet.

Mit einigen Tagen Abstand meldete sich nun Spaniens Weltmeister-Trainer de la Fuente zu Wort und ging mit den Südamerikanern, die sich nicht gerade als gute Verlierer gezeigt hatten, hart ins Gericht. Er nannte das Auftreten der Argentinier im spanischen TV jedenfalls als "inakzeptabel." "In dem Moment habe ich es gar nicht mitbekommen", erzählte der 65-Jährige über die Jubel-Momente nach dem Schlusspfiff. "Ich habe gefeiert und meine Spieler umarmt", so der Coach weiter.

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Danach stellte er klar: "Das ist unerträglich, inakzeptabel. Das geht nicht." Besonders kurios: Der 65-Jährige war im Rahmen der spanischen Trainerausbildung Mentor des argentinischen Teamchefs Lionel Scaloni. Beide verbindet also eine gemeinsame Vergangenheit, ein Vertrauensverhältnis.

De la Fuente hatte derweil den argentinischen Spielern im Vorfeld des Finals noch großen Respekt gezollt: "Spieler dieses Kalibers, die ich vor dem Spiel gelobt habe und weiterhin lobe, die großartig sind, einen hervorragenden Trainer haben – die müssen sich genauso schlecht gefühlt haben, wie wir."

Für seine eigene Mannschaft hatte de la Fuente derweil großes Lob übrig – gerade mit Blick auf die unschönen Szenen nach dem Spielende. So wären seine Spieler auf die "Provokationen" der Argentinier nicht eingestiegen.

Welche Folgen die Ausraster nach dem Schlusspfiff nun für den entthronten Weltmeister von 2022 haben, ist offen. Da ist jetzt die FIFA am Zug.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.07.2026, 15:41