Rodri ist als Taktgeber und Mittelfeldmotor aus der spanischen Startformation nicht wegzudenken. Der Kapitän stand in den Gruppenspielen gegen Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay jeweils in der ersten Elf, war nur in der ersten Partie, beim 0:0 gegen Außenseiter Kap Verde, vorzeitig ausgetauscht worden.
Trotzdem sorgt eine Meldung nun für heftige Spekulationen. Laut "Daily Mail" muss sich Rodri, Star-Spieler in Diensten von Manchester City, nämlich einer Operation unterziehen. Allerdings erst nach der Weltmeisterschaft. Unmittelbar nach dem Ende der WM, ober gleich nach einem vorzeitigen Ausscheiden Spaniens, soll sich der Kapitän der "Furia Roja" unters Messer legen. Er werde dann den Saisonstart der Citizens verpassen, heißt es.
Was Rodri fehlt? Das ist unklar. Zu der Verletzung, die eine Operation erfordert, ist bisher noch nichts bekannt.
Auffällig war bisher einzig, dass City-Star Rodri nicht gerade in Topform agierte – in keinem seiner drei bisherigen WM-Auftritte. Gegen Underdog Kap Verde war Spanien als gesamtes Team schwach geblieben, gegen Uruguay hatte sich der Kapitän einige ungewohnte Abspielfehler geleistet. Die waren aber ohne Konsequenzen geblieben.
Ob das mit der unbekannten Verletzung zusammenhängt? Unklar. Nur so viel: Trainer Luis de la Fuente hatte seinen Kapitän nach "äußerst beleidigender" Kritik nach dem mageren 0:0 gegen die afrikanischen Insel-Kicker verteidigt. Rodri sei schließlich "der beste Spieler der Welt, und selbst bei 50 Prozent viel besser als die meisten Mittelfeldspieler weltweit." Nach dem mageren 1:0-Aufstieg gegen Uruguay hatte der Trainer dann erklärt: "Ich finde es beleidigend, Rodri infrage zu stellen. Er spielt auf einem sehr hohen Niveau und hat ein hervorragendes Spiel gemacht."
Rodri wird wohl auch gegen Österreich am Donnerstag (21 Uhr, Los Angeles) auflaufen. Doch wie fit ist Rodri? Das kann wohl nur der City-Star selbst beantworten.