Spanien verschärft Einreise-Regeln für Österreicher

Auch von Spanien nach Österreich kommt eine hohe Zahl an Corona-Fällen, 141 waren es diese Woche.
Auch von Spanien nach Österreich kommt eine hohe Zahl an Corona-Fällen, 141 waren es diese Woche.Joan Mateu / AP / picturedesk.com
Fast ganz Österreich wurde am Freitag auf die Risikoliste Spaniens gesetzt. Somit verschärfen sich auch die Einreise-Regeln.

Wie das spanische Gesundheitsministerium am Freitag bekannt gab, ist ab Montag ganz Österreich – mit Ausnahme des Burgenlands – auf der Risikoliste. Schon zuvor waren dort Salzburg, Tirol, Vorarlberg und auch Wien zu finden. Diese Liste wurde nun also um vier weitere Länder erweitert.

Eine Entwicklung, die sich bereits auf der heimischen Corona-Ampel abzeichnete. Dort gab es am Donnerstag eine radikale Hochstufung, für das ganze Bundesgebiet wurde Warnstufe gelb (mittleres Risiko) ausgerufen.

Vorerst bis 29. August

Wer nun nach Spanien reist, benötigt also einen 3-G-Nachweis. Diese Maßnahme gilt allerdings vorerst nur für sieben Tage und auch nur für Personen über zwölf Jahren.

Ein PCR-Test darf maximal 72, ein Schnelltest höchsten 48 Stunden alt sein. Natürlich wird auch ein Impfzertifikat und der Grüne Pass akzeptiert. Ähnlich wie bei Italien-Reisen hat man sich aber in jedem Fall auf "www.spth.gob.es" vor Abflug zu registrieren.

Bei der Rückreise nach Österreich gelten dieselben Regeln wie bei den meisten anderen EU-Staaten. Als klassischer 3-G-Nachweis zählt ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test, ein maximal 48 Stunden alter Schnelltest oder ein höchstens 24 Stunden alter Selbsttest. Bei der Impfung muss die erste Dosis zumindest 22 Tage her sein, bei Genesung darf diese höchstens sechs Monate zurückliegen, sofern man noch nicht geimpft ist.

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