Der Verband der spanischen Profiliga (LFP) hat die FIFA vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS geklagt. Grund der gerichtlichen Auseinandersetzung ist der Spieltermin der Winter-WM 2022 in Katar. Dies berichtet die spanische Sportzeitung "As". Die spanische Primera Division befürchtet aufgrund des Spieltermins finanzielle Einbußen.
Der Verband der spanischen Profiliga (LFP) hat die FIFA vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS geklagt. Grund der gerichtlichen Auseinandersetzung ist der Spieltermin der Winter-WM 2022 in Katar. Dies berichtet die spanische Sportzeitung "As". Die spanische Primera Division befürchtet aufgrund des Spieltermins finanzielle Einbußen.
"Wenn die WM im Winter stattfindet, werden wir Verluste von 65 Millionen Euro haben", rechnet LFP-Präsident Javier Tebas im spanischen Blatt vor. Der spanische Ligaverband handle dabei, um "die Interessen der Klubs zu schützen". Schließlich müssten zahlreiche spanische Erstligisten Spieler für das Großereignis abstellen, der Ligabetrieb müsste pausieren.
Der Verband der Europäischen Ligen hatte ursprünglich einen WM-Termin im Mai vorgeschlagen, doch die FIFA entschied sich für Mitte November bis Mitte Dezember. Das Finale ist für 18. Dezember geplant. Die FIFA will sich mit den Klubs, die Nationalspieler abstellen, finanziell einigen. Der Weltverband schüttet bereits für die nächste Weltmeisterschaft 2018 in Russland die Rekordsumme von 195 Millionen Euro für die Abstellung von Teamspielern aus. Dreimal so viel wie zuletzt in Brasilien.
Dieses Geld fließt aber nur an Teams, die auch tatsächlich Kaderspieler freistellen. Andere Klubs, die keine Nationalspieler in ihren Reihen haben, würden unter der Liga-Pause im Herbst leiden.