Spannung im Tabellenkeller

Bild: Robert Simperler
Drei Spiele, neun mögliche Punkte, sechs Mannschaften, die sich noch im Abschiedskampf befinden - die Oberliga B wird gegen Ende der Saison noch einmal spannend.


Drei Runden vor Ende ist die Titel-Entscheidung in der Oberliga B bereits gefallen. Mannswörth liegt uneinholbar voran und steht als Aufsteiger fest. Mit drei Teams, die lediglich vier Zähler trennen, bietet sich am Tabellenende ein gänzlich anderes Bild. Neben Schlusslicht LAC, Kapellerfeld und Schwechat können, rein rechnerisch, noch drei weitere Mannschaften (SV Essling, SV Hirschstetten und SG Inter Ago absteigen). Das Restprogramm der letzten drei im Überblick:

SV Schwechat U23 (22 Punkte) …

… spielt auswärts gegen Aspern, daheim gegen Essling und wiederum auswärts gegen Elektra. Gegen diese Mannschaften konnte Schwechat in dieser Saison noch keinen einzigen Punkt holen. Nur eine der Niederlagen (0:4 gegen Essling) ging jedoch deutlich und ohne Torerfolg verloren.

FC Kapellerfeld (20 Punkte) …

… muss in der nächsten Runde gegen den frischgebackenen Meister Mannswörth antreten. Kapellerfeld hat Heimrecht, verlor das Hinspiel aber klar mit 0:10. Es bleibt abzuwarten, wie ernst Mannswörth die Partie nimmt. Danach geht es zur SG Inter Ago, die man zuletzt mit einem knappen 1:0 schlagen konnte. Sollte der Lanstraßer AC einen Drei-Punkter einfahren, muss dieses Spiel wohl gewonnen werden. Denn zum einen wartet zum Saisonabschluss der KSV Siemens, der derzeit auf Platz zwei liegt und das Hinspiel bei Kapellerfeld mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Zum anderen ist Kapellerfelds Tordifferenz (31 erzielte Treffer zu 87 erhaltenen) die schlechteste der Liga.

LAC (18 Punkte) …

… spielt von den drei Tabellenletzten als einziger zweimal zuhause. Zunächst steht eine Auswärts-Partie gegen den AS Koma an. Danach empfängt der Landstraßer AC Brigittenau und die SG Inter Ago. Gegen die ersten beiden Gegner setzte es in der Hinrunde knappe Niederlagen mit jeweils nur einem Tor Unterschied. Von Inter Ago wurde man hingegen mit 6:0 vom Platz gefegt. Für den LAC wie auch für Kapellerfeld gilt: Die besten Chancen bestehen im zweiten der drei verbliebenen Spiele.
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