250-Euro-Falle

Sparkasse warnt: So läuft der Anlagebetrug wirklich ab

Mit gefälschten Anlageseiten locken Betrüger Bankkunden in die Falle. Erst kleine Beträge, dann wird es richtig teuer. So schützt du dich.
Digital  Heute
04.07.2026, 20:39
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Betrügerische Webseiten, die sich als Sparkassen-Angebote ausgeben, verbreiten sich derzeit massiv über soziale Medien, Online-Anzeigen und Messenger-Dienste. Die Seiten versprechen hohe Gewinne in kurzer Zeit bei geringem Einsatz – etwa mit Kryptowährungen, Devisenhandel oder Aktien.

Wer auf solchen Plattformen ein Kontaktformular ausfüllt, wird meist telefonisch kontaktiert. Die Täter drängen dann dazu, Geld auf eine angeblich professionelle Handelsplattform zu überweisen.

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Wie "Chip" unter Berufung auf eine offizielle Sparkassen-Warnung berichtet, beginnt der Betrug oft mit kleineren Beträgen von rund 250 Euro. Diese scheinen auf der Plattform zunächst schnell hohe Gewinne zu erzielen – doch das ist nur Schein.

Der eigentliche Trick kommt danach

Im nächsten Schritt versuchen die Betrüger, ihre Opfer zu weiteren, deutlich höheren Einzahlungen zu bewegen. Die Plattformen wirken zwar seriös, dienen aber ausschließlich dem Betrug. Größere Auszahlungen sind in der Regel nicht möglich.

Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe warnt ausdrücklich vor diesen betrügerischen Anlageplattformen. Wer bereits Geld eingezahlt hat, sollte sich umgehend an seine Bank wenden.

So schützt du dich

Sei besonders vorsichtig bei Anlageangeboten mit unrealistischen Gewinnversprechen. Bei Zweifeln solltest du vor einer Überweisung immer zuerst deine Bank kontaktieren.

Die Polizei rät: Lass dich nicht unter Druck setzen, prüfe Angebote genau und hole im Zweifel unabhängigen Rat bei Verbraucherschutzeinrichtungen ein.

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