Bereits am vergangenen Dienstag glückte einem Häftling der Justizanstalt Innsbruck ein hollywoodreifer Ausbruch. Der waghalsige Plan des Mannes: Er seilte sich mit einem geknoteten Seil aus Hand- und Leintüchern von seinem Zellenfenster ab.
Sein selbst angefertigtes Kletterseil war auch alles, was die Justizwachebeamten an jenem Abend erblickten. Von dem Insassen fehlte zu diesem Zeitpunkt bereits jede Spur. Eine umgehende Fahndung der Polizei verlief im Sand.
Wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtet, hat sich daran auch bis zum Freitag nichts geändert. Der geflohene Gefängnisinsasse bleibt verschollen. Es war bereits der zweite Ausbruch aus der JA Innsbruck in diesem Jahr.
Ende Februar gelang es auch einem anderen Häftling, sich aus dem Staub zu machen – wenn auch nicht ganz so spektakulär. Während eines Krankenhausaufenthalts in Natters nutzte der Mann einen unachtsamen Moment seiner Bewacher aus.
Der Insasse sprang völlig unbemerkt aus einem Fenster und ergriff die Flucht. Auch in diesem Fall blieb eine sofort eingeleitete Fahndung erfolglos. Am Ende musste dieser Flüchtige aber wieder zurück in Haft. Er wurde im Zuge einer Verkehrskontrolle von Beamten erkannt und konnte – nach erneutem Fluchtversuch – gefasst werden.