Sport

Spiele in Sotschi lukrativ für heimische Wirtschaft

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:35

Die Olympischen Spiele in Sotschi sind für die österreichische Wirtschaft ein sehr lukratives Geschäft. Rund um das Großereignis sind Aufträge um insgesamt 1,8 Milliarden Euro an Land gezogen worden. Kein Wunder, dass Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl am Freitag im Österreich-Haus in Krasnaja Poljana wahre Lobeshymnen auf das Gastgeberland anstimmte.

Leitl gratulierte dem als Ehrengast anwesenden Vizeregierungschef Russlands, Dmitri Kosak, und dem ganzen russischen Volk zu "großartigen Winterspielen". Die beiden Länder verbinde laut Leitl aber nicht nur eine enge wirtschaftliche Beziehung, sondern auch eine "gemeinsame Seele, als Basis des Verständnisses und des Vertrauens". Diese Verbindung solle durch Folgeaufträge noch intensiviert werden.

Sein Ehrengast betonte, dass auch Österreich einen Anteil daran habe, dass die Winterspiele zu einem großen Erfolg geworden sind. Russland erhalte für das Gelingen der Sotschi-Spiele laufend lobende Worte aus der ganzen Welt, so Kosak.

Leitl dankt heimischen Wirtschaftsvertretern

Den zahlreich ebenfalls ins Österreich-Haus gekommenen Firmenvertretern aus der Heimat sprach Leitl Dank dafür aus, dass sie durch ihre Angebote, ihr Know-how, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten dazu beigetragen haben, dass Österreich von den russischen Partnern Aufträge in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro erhalten haben.

Mit Genugtuung ergänzte Leitl, dass man damit, anders als im Medaillenspiegel, vor Deutschland liege. "Das ist für mich das ungleich Wichtigere".

Networking mit Südkorea

Den rot-weiß-roten Wirtschaftsvertretern, unter andere vom Seilbahnbauer Doppelmayr oder dem Skizutrittssystemspezialisten Skidata, bot sich im Österreich-Haus auch die Möglichkeit, mit den Ausrichtern der nächsten Winterspiele 2018 in Südkorea Kontakte zu knüpfen.

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