Spionage: US-Navy entwickelte Roboterfisch

Eine Unterwasserdrohne, die aussieht wie ein Fisch und außerdem nahezu geräuschlos durch die Fluten gleitet, ist das neueste "Baby" der US Navy. Der Ghost Swimmer könnte künftig Aufgaben im Bereich der Spionage übernehmen, aber auch zur Kontrolle von Schiffen eingesetzt werden.
Eine Unterwasserdrohne, die aussieht wie ein Fisch und außerdem nahezu geräuschlos durch die Fluten gleitet, ist das neueste "Baby" der US Navy. Der Ghost Swimmer könnte künftig Aufgaben im Bereich der Spionage übernehmen, aber auch zur Kontrolle von Schiffen eingesetzt werden.

Von der Natur inspiriert, haben Techniker der US-Marine und Mitarbeiter der Firma Boston Engineering im Rahmen des Projekts "Silent Nemo" den Roboterfisch entwickelt. Er ist 1,50 Meter lang und etwa 40 Kilo schwer und ähnelt damit von der Statur in etwa einem Thunfisch.

Die Drohne bewegt wie ein echter Fisch seine Schwanzflosse hin und her. Damit ist er wesentlich leiser als von einem Propeller angetriebene Wasserfahrzeuge. Er wird per Joystick gesteuert, kann aber bei entsprechender Programmierung auch alleine schwimmen. Derzeit ist eine Wassertiefe von bis zu einem Meter das Maß aller Dinge.

Derzeit testet die US Navy den Ghost Swimmer. Er könnte künftig auf Aufklärungsmission in feindlichem Gebiet geschickt werden. Auch Schiffsrümpfe könnten mit seiner Hilfe überprüft werden. Um Daten zu übermitteln, muss er allerdings kurz auftauchen.
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