SPÖ-Liesing errichtet neuen Stadtpark für Atzgersdorf

Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof
Liesings Bezirksvorsteher Gerald BischofSPÖ Liesing
Seit 2012 ist Gerald Bischof (SPÖ) der Bezirksvorsteher in Liesing. Eines seiner Projekte ist die Erschaffung eines neuen Stadtparks in Atzgersdorf.

In den vergangenen Jahren hat Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof mehrere Großprojekte für die Stadtentwicklung verwirklicht. Dabei setzte er sich oft für leistbares Wohnen ein, Stichwort: Carree Atzgersdorf. Der 59-Jährige stellt sich zum zweiten Mal als Spitzenkandidat der Wahl. Für ihn zählt Liesing zu den vielfältigsten Bezirken Wiens.

"Als eines der beliebtesten Wohngebiete der Stadt sind wir Heimat für mehr als 100.000 Menschen und parallel dazu auch ein erfolgreicher und wachsender Wirtschaftsstandort. Rund 55.000 Arbeitsplätze in mehr als 5.000 Betrieben zeichnen den "Arbeitsplatz Liesing" aus. Trotzdem besteht mehr als die Hälfte unseres 32 km² großen Bezirks aus Grünflächen der unterschiedlichsten Art", erklärt der SPÖ-Politiker.

So wurden bisher 1.400 neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen, 63 neue Bildungsräume in Volksschulen gebaut, neue Busspuren und Radwege errichtet und rund 6.000 Bäume sowie 10.000 Sträucher gepflanzt.

Umgestaltung des Liesingbaches

Und er plant in den nächsten fünf Jahren noch weitere Projekte, wie etwa moderne Kindergärten und Schulen, Betreuungsangebote für hochbetagte Menschen oder die Schaffung von zwei neuen ärztlichen Primärversorgungseinrichtungen. Zustäzlich soll es Verbesserungen im öffentlichen Verkehr und neue öffentliche Grünräume geben.

Für letzteren Punkt befindet sich schon einiges in der Umsetzung. So ist bereits eine naturnahe Umgestaltung des Liesingbaches im Gange. Weiters wird ab Herbst 2021 ein neuer Stadtpark in Atzgersdorf errichtet.

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Die Stadt Wien hat in den letzten Jahren die Hälfte des Liesingbaches renaturiert. Jetzt nimmt die SPÖ-Liesing die andere Hälfte auf den restlichen 9,2 Kilometern zwischen Kaiser-Franz-Josef-Straße und Großmarktstraße in Angriff. Gestartet wird mit dem ersten Teilstück zwischen Liesinger Platz und Rudolf-Waisenhorn-Gasse im Oktober 2020.

Zusätzliche Bäume sollen Schatten spenden, die Uferbereiche werden neu gestaltet. Um Verunreinigungen aus dem bestehenden Regenwassersystem fernzuhalten, errichtet Wien Kanal ein zusätzliches Kanalrohr im Bachbett, das an die Hauptkläranlage angeschlossen wird. Gleichzeitig soll das Projekt noch mehr Hochwassersicherheit bringen.

Bewohner gestalten Park mit

Ab Herbst 2021 soll ein neuer Park auf dem Areal des jetzigen Campingplatzes Wien Süd entstehen. Die geplante Umgestaltung schafft laut Bischof viel Platz für neue, attraktive Freiraumangebote wie Spielplätze, Ruhezonen, und vieles mehr.

Über den Sommer hinweg lief bis Ende September ein BürgerInnenbeteilungensverfahren. Alle Liesingerinnen und Liesinger können somit den neuen 30.000 m² großen Park mitgestalten.

Zahlreiche Ideen wurden bereits eingebracht. Die Tendenz geht in Richtung Erholungszone und Wasserspielplatz für Kinder Ab Herbst nächsten Jahres sollen die Umbauarbeiten beginngen. Ziel ist, dass der neue Stadtpark im Frühling 2022 eröffnet wird.

Neuer Bildungscampus

In der Breitenfurter Straße 170 wird bis September 2022 zudem ein neuer Bildungscampus entstehen. Am Areal einer ehemaligen Fabriks-und Lagerhalle soll dieser vom Kindergarten über die Volksschule bis hin zur Mittelschule alles beinhalten. 

Die denkmalgeschützte ehemalige Sargfabrik Atzgersdorf, kurz F23 genannt, wird renoviert und soll durch einen architektonisch bemerkenswerten Zubau in einen Ort der Begegnung verwandelt werden. Neben der Veranstaltungsstätte für Kunst und Kultur soll das Areal durch Gastronomieflächen, Ateliers und Proberäume ergänzt werden.

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